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Dian Hanson’s: The History of Men’s Magazines. Vol. 1: From 1900 to Post-WWII

Hardcover21.3 x 27.7 cm2.10 kg460 Seiten50Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch Verfügbarkeit: Auf Lager
Anfang des 20. Jahrhunderts kennzeichneten sich Männermagazine noch durch niveauvolle Illustrationen und unverfänglichen Witz. Band 1 unserer Reihe deckt dieses Genre von seinen kultivierten Anfängen um 1900 bis zum Jahre 1945 ab – mit über 700 seltenen Covern und Innenseiten aus Frankreich, Deutschland, den USA und (überraschenderweise) der Türkei.
Dian Hanson’s: The History of Men’s Magazines. Vol. 1: From 1900 to Post-WWII

Dian Hanson’s: The History of Men’s Magazines. Vol. 1: From 1900 to Post-WWII

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Der beste Freund des Mannes

Wie Paris und der Erste Weltkrieg Männermagazine hervorbrachten

Im Jahr 1839 kam der erste Fotoapparat auf den Markt. Ein Vierteljahrhundert später war die Technik schon so ausgereift, dass auch gewöhnliche Menschen fotografische Negative herstellen konnten – und sofort begannen sie damit, nackte Frauen abzulichten und diese Bilder zu verbreiten. Die Franzosen waren Vorreiter, und sie waren es auch, die 1880 die ersten Nacktmagazine herausbrachten – als Souvenirs für Besucher der Pariser Varietétheater. Es folgten Zeitschriften, die am Kiosk verkauft wurden, und 1914 feierte das elegante La Vie Parisienne („Pariser Leben“) seinen Einstand, gespickt mit erotischen Bildern und Geschichten.

Möglicherweise wäre all das auf Paris beschränkt geblieben, wäre nicht der Erste Weltkrieg gekommen, aus dem Landser und G.I.s die Hefte mit nach Hause nahmen. Der Amerikaner Wilford Fawcett brachte 1919 Capt. Billy’s Whiz Bang heraus, das nach einer Bombe benannt war und dazu beitrug, in den 1920er Jahren die erste sexuelle Revolution zu zünden, die schließlich zur Zeitschrift Sex von Margaret Sanger führte, einer Vorkämpferin der Geburtenkontrolle. Das dekadente Berlin der Weimarer Zeit brachte Zeitschriften hervor, die Cabaret, Fetische und freie Liebe feierten. Auf der anderen Seite verherrlichten Nudistentitel eine nationalsozialistische Ideologie, die sich dann 1933 in den Bücherverbrennungen von Berlin niederschlug.

In der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre stieg die Nachfrage nach billiger Zerstreuung – die Männermagazine lieferten sie. Es gab Filmzeitschriften mit aufreizenden Leinwandsternchen, „Modellstudien“-Magazine unter künstlerischem Vorwand, Hardcore-Comics, die man als „Tijuana-Bibeln“ bezeichnete, „pikante“ Geschichtensammlungen mit erotischen Umschlagmalereien und Krimis voller verruchter Damen. Als ein weiterer Weltkrieg ausbrach, brauchte man für die Moral an der Front Pin-up-Magazine. Und nach dem Krieg stiegen ganz neue Männermagazine aus der Asche auf…

Band 1 dieser Reihe enthält über 700 Titelbilder und Fotos aus Frankreich, Deutschland, den USA, England, Österreich, Spanien, Argentinien, der Türkei und anderen Ländern – und aufschlussreiche Texte.
Die Herausgeberin

Dian Hanson hat von 1976 bis 2001 verschiedene Herrenmagazine produziert, darunter Juggs, Outlaw Biker und Leg Show, und wurde dann Herausgeberin der TASCHEN Sexy Books. Zu ihren Büchern für TASCHEN gehören die Serie der body parts, The Art of Pin-up, Masterpieces of Fantasy Art und Ren Hang.

Dian Hanson’s: The History of Men’s Magazines. Vol. 1: From 1900 to Post-WWII
Hardcover21.3 x 27.7 cm2.10 kg460 Seiten

ISBN 978-3-8365-9215-4

Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch

Von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis ins Jahr 1979, von den ersten verschämten Illustrationen aus Frankreich bis hin zu Sexshops in Amsterdam – diese sechsbändige Reihe mit fast 4.000 Farbabbildungen auf 2.760 Seiten dokumentiert die Ursprünge der sogenannten „Herrenmagazine“, ein beliebter Euphemismus für „Sexhefte“. Dian Hanson publizierte zwischen 1976 und 2001 Magazine wie Puritan, JUGGS und Leg Show, bevor sie die Herausgeberin von TASCHENs Sexy Books wurde.