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Neulich am Strand - Lena Herzog begegnet den Windwanderern von Theo Jansen

Neulich am Strand

Lena Herzog begegnet den Windwanderern von Theo Jansen

Strandbeest. Die Traummaschinen von Theo Jansen

US$ 59,99
Nicht verfügbar
In den vergangenen sieben Jahren hat die Fotografin und Künstlerin Lena Herzog die Evolution einer neuen, kinetischen Spezies begleitet. Komplex wie Insekten, aber vor Energie strotzend wie Pferde, sind die "Strandbeests" oder "Strandgeschöpfe" das Lebensprojekt des niederländischen Künstlers Theo Jansen. Fast zwei Jahrzehnte lang hat er an der Erschaffung dieser neuen Lebensform gearbeitet, die imstande ist, sich aus eigener Kraft zu bewegen und sogar zu überleben. Die Strandbeests fangen den Wind mit ihren hauchdünnen Flügeln ein und beginnen, sich mit seltsamen Bewegungen zu regen, als ströme Blut und nicht eine frische Brise durch ihre zierliche Gestalt und als bestünden ihre krabbelnden Glieder nicht aus Plastikrohren, sondern aus lebendigem Gewebe.

Diese fotografische Hommage Lena Herzogs, die zeitgleich zu einer großen Wanderausstellung in Nordamerika erscheint, fängt Jansens Menagerie an den Stränden der Niederlande ein, wo seine Geschöpfe nun, nach einem langwierigen Evolutionsprozess, Sonne, Sand und Meer ausgesetzt, vor sich hin trotten und ihre Laufrichtung ändern sobald ihre Fühler zu lockeren Sand oder Wasser erspüren, die ihre Bewegungen beeinträchtigen könnten. Herzogs in meditativem Schwarz-Weiss komponierten Bilder feiern Jansens Schaffenskraft und zeigen zugleich den unheimlichen Übergang von Leblosigkeit zur Belebung in seinen Kreaturen. Das Ergebnis sind ganz eigene surrealistischer Wunderwerke, die uns mit einer völlig neuen Vorstellung von Existenz konfrontieren.
  • „Spektakuläre, mechanische, philosophische Schönheit, zusammengefasst in den Talenten eines Mannes, der zugleich Künstler und Handwerker ist, im weiteren Sinne beider Begriffe.“

    — Forbes, New York
  • „Sie haben nichts Unheimliches an sich, wie so viele andere Roboter, die verzweifelt lebensecht wirken wollen… sie scheinen fast so etwas wie eine Seele zu besitzen.“

    — The New York Times Magazine, New York