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Paläo-Art. Darstellungen der Urgeschichte

Hardcover mit 4 Ausklappseiten, 11 x 14,7 in., 6,92 lb, 292 Seiten
US$ 100
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Seit dem Dino-Revival der 1980er und 90er boomt auch die Paläo-Art. Die Begeisterung für Saurier und der Wunsch, sich ein Bild von ihnen zu machen, sind aber viel älter. Zoë Lescaze und Walton Ford auf den Spuren einer Leidenschaft, die Kunst und Wissenschaft phantasmagorisch ineinanderblendet.

Dinos leben ewig

Wissenschaft trifft Popkultur: Paläo-Art gestern und heute
Vor über 66 Millionen Jahren von der Erde verschwunden, üben Dinosaurier seit ihrer Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert eine ungeheure Faszination auf den Menschen aus. Kein Wunder, dass man früh den Wunsch verspürte, nicht nur Fossilien und Skelette betrachten zu können. Im Jahr 1830 malte ein englischer Wissenschaftler namens Henry De la Beche das erste Stück Paläokunst: eine überwältigende, herrlich makabre Darstellung prähistorischer Reptilien, die sich unter Wasser bekämpfen. Seitdem haben sich Künstler in aller Welt darangemacht, unsere Vorstellung einer prähistorischen Zeit mit Visionen von Dinosauriern, Wollmammuts, Höhlenmenschen und anderen Kreaturen zu illustrieren, in denen sie wissenschaftliche Fakten mit zügelloser Fantasie vermengen.

Anhand von Werken aus der Zeit von 1830 bis 1990 zeichnet dieser Band die wundersame Geschichte der Paläokunst nach und macht augenfällig, wie sehr Zeitgeist, gesellschaftliche Verhältnisse und individuelle künstlerische Präferenzen das Bild der Urzeit bestimmten. So begegnen wir Dinos, die vom Fauvismus, vom Japonismus oder vom Jugendstil geprägt sind, viktorianischen und sowjetrussischen Sauriern, Pulp-Dinos, albtraumhaften Monstern und majestätischen Titanen, aufgespürt in großen Naturkundemuseen, obskuren Archiven und privaten Sammlungen.

Mit einem Vorwort des Künstlers Walton Ford und einem Essay von Zoë Lescaze gewährt diese Sammlung tiefe Einblicke in ein vernachlässigtes Randgebiet der Kunstgeschichte und zeigt, wie viel Paläokunstwerke nicht nur über Dinosaurier verraten, sondern auch über uns moderne Menschen selbst.
Die Herausgeberin und Autorin

Zoë Lescaze ist eine freischaffende Schriftstellerin, die in der New York geboren wurde, dort aufwuchs und auch heute noch ansässig ist. Sie studierte Kunstgeschichte, angewandte Kunst und Anthropologie am Bowdoin College und war als archäologische Illustratorin in Kamerun tätig. Derzeit arbeitet sie als Kunstkritikerin und Journalistin, und ihre Artikel erschienen gedruckt und online, unter anderem in ARTnews, Artforum und Even.

Der Koautor

Walton Ford (geb. 1960) studierte zunächst an der RISD (Rhode Island School of Design) Filmproduktion, wandte sich aber dann der Malerei zu. Seit 20 Jahren malt er großformatige narrative Aquarelle. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter Einzelausstellungen im Hamburger Bahnhof in Berlin und im Brooklyn Museum in New York.

Paläo-Art. Darstellungen der Urgeschichte
Hardcover mit 4 Ausklappseiten, 11 x 14,7 in., 6,92 lb, 292 Seiten