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Contemporary Japanese Architecture

Hardcover, 9.7 x 14.6 in., 8 lb, 448 Seiten
US$ 80
Mehrsprachige Ausgabe:
Deutsch, Englisch, Französisch
Verfügbarkeit: Juli 2021
Mit den experimentellen Kontruktionen der Expo ’70 in Osaka brach eine neue Ära an. Seither fällt Japan eine Schlüsselposition in der globalen Architektur zu. Dieses Buch fasst das Neueste in der japanischen Baukunst zusammen und zeigt, dass Meister wie Tadao Ando, SANAA, Shigeru Ban, Kengo Kuma und Junya Ishigami Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden, um nachhaltiger und intelligenter zu bauen denn je.

Modern durch Tradition

Ein Überblick über zeitgenössische japanische Architektur

Die japanische Architektur gehört seit langem zu den spektakulärsten Baukünsten der Welt. Im 20. Jahrhundert wurden immer wieder Superlative bemüht, um die Extravaganz, Nachhaltigkeit und scheinbar unbegrenzte Kreativität zu beschreiben. Nicht weniger als sieben japanische Architektinnen und Architekten wurden mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet.

Mit den experimentellen Kontruktionen der Expo ’70 in Osaka betraten die Metabolisten die Weltbühne und läuteten eine neue Ära ein. Seitdem fällt Japan eine Schlüsselposition in der globalen Architektur zu. Mit meisterhaften Betonkonstruktionen verhalf Tadao Ando der japanischen Baukunst zu weiterem internationalen Renommee. In der Folge bereiteten Architekten wie Kengo Kuma (Nationalstadion von Tokio, ursprünglich geplant für die Olympischen Spiele 2020), Shigeru Ban (Mount Fuji World Heritage Center) und Kazuyo Sejima (Museum für Kunst des 21. Jahrhunderts in Kanazawa) den Weg für nachhaltigere Ansätze. Jüngere Generationen entwickelten ihre Arbeit noch weiter im Einklang mit der Umwelt, Bautraditionen und verfügbaren Ressourcen – so zeichnen sich alle vorgestellten Architekten durch eine schier endlose Suche nach Formen aus, mit denen sie auf ihre Umgebung reagieren, anstatt Häuser am Reißbrett zu entwerfen.

Dieses Buch zeichnet die jüngsten Entwicklungen in der japanischen Baukunst nach, indem es die Einzigartigkeit des Erfindungsreichtums aus der besonderen Situation des Landes ableitet: eine hohe Bevölkerungsdichte, eine moderne, effiziente Wirtschaft sowie die tragische Heimsuchung durch Erdbeben oder andere Katastrophen. So unterscheidet sich die japanische Architektur im Kern von der europäischen und amerikanischen durch die Fähigkeit zu akzeptieren, dass die Welt so unvorhersehbar ist wie die Spiegelungen des Lichts in Sejimas Museumsbau in Kanazwa.

Der Band im XL-Format präsentiert 39 Architekten mit insgesamt 55 Projekten, von Tadao Andos Shanghai Poly Theater, Shigeru Bans Konzerthalle La Seine Musicale über SANAAs Grace Farms, Fumihiko Makis 4 World Trade Center bis hin zu Takashi Suos nachhaltiger Zahnarztpraxis – jeweils mit eindrucksvollen Bildern renommierter Fotografen, Originalgrundrissen, technischen Zeichnungen sowie konzeptionellen Beschreibungen und Kurzbiografien. Ein ausführlicher Essay zeichnet die Bauszene von den Metabolisten bis heute nach und verdeutlicht, dass ein Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft das Fundament zeitgenössischer japanischer Baukunst bildet, wie es in keinem anderem Land möglich wäre.
Der Herausgeber

Philip Jodidio studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften in Harvard und war über zwei Jahrzehnte lang Chefredakteur der französischen Kunstzeitschrift Connaissance des Arts. Zu seinen Veröffentlichungen bei TASCHEN gehören die Reihe Architecture Now! sowie seine Monografien über Tadao Ando, Santiago Calatrava, Renzo Piano, Jean Nouvel, Shigeru Ban, Richard Meier, Zaha Hadid und demnächst Norman Foster.

Contemporary Japanese Architecture
Hardcover, 9.7 x 14.6 in., 8 lb, 448 Seiten
ISBN 978-3-8365-7510-2
Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch
Contemporary Japanese Architecture
Contemporary Japanese Architecture
US$ 80
Contemporary Japanese Architecture