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„Die Mine in Serra Pelada ist zwar mittlerweile geschlossen, doch das ganze Drama des Goldrausches ist in diesen Bildern noch lebendig.“
Alan Riding
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Sebastião Salgado. Gold, Art Edition, ‘Brasil, 1986’

Edition von 100 ExemplarenHardcover in einer Schlagkassette, 45 x 41 cm, 196 Seiten, nummeriert und signiert von Sebastião Salgado; mit dem Silbergelatineprint 'Brasil, 1986', 30 x 40 cm6000Ausgabe: Englisch

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Ein Jahrzehnt lang weckte die Serra Pelada Sehnsüchte nach dem legendären Goldland El Dorado. Sie wurde zur weltgrößten Freiluftmine, in der unter unmenschlichen Bedingungen rund 50.000 Goldgräber arbeiteten. Heute ist Brasiliens Goldrausch nur noch Stoff für Legenden, am Leben erhalten durch wenige glückliche und viele schmerzliche Erinnerungen – und durch die Fotografien von Sebastião Salgado. Ein Klassiker der sozialdokumentarischen Fotografie, der das gesamte Portfolio in Museums-Qualität enthält.

Art Edition, 100 Exemplare (Nr. 1–100), mit je einem, von Sebastião Salgado signierten Silbergelatineprint Brazil, 1986

Erhältlich auch als Collector’s Edition, 1.000 Exemplare (Nr. 101–1.100), jedes Exemplar nummeriert und von Sebastião Salgado signiert
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Sebastião Salgado. Gold, Art Edition, ‘Brasil, 1986’

Sebastião Salgado. Gold, Art Edition, ‘Brasil, 1986’

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Der Ruf des Goldes

Sebastião Salgados Portfolio über den brasilianischen Goldrausch, mit signiertem Print

„Was hat dieses leblose gelbe Metall nur an sich, dass es die Menschen dazu bringt, ihre Heimat zu verlassen, all ihre Habe zu verkaufen und einen ganzen Kontinent zu durchqueren, um ihr Leben, ihre Knochen und ihre Gesundheit für einen Traum aufs Spiel zu setzen?" – Sebastião Salgado

Nachdem man in einem der Flüsse der Gegend 1979 Gold entdeckt hatte, weckte die Serra Pelada Sehnsüchte nach dem legendären Goldland El Dorado. Ein Jahrzehnt lang war sie die weltgrößte Freiluftgoldmine, in der unter unmenschlichen Bedingungen rund 50.000 Goldgräber arbeiteten. Heute ist Brasiliens Goldrausch nur noch Stoff für Legenden, am Leben erhalten durch wenige glückliche und viele schmerzliche Erinnerungen – und die Fotografien von Sebastião Salgado.

Im September 1986 erhielt Salgado endlich die Genehmigung, Serra Pelada zu besuchen – sechs Jahre lang hatten ihm die brasilianischen Militärbehörden den Zugang verweigert. Auf das außergewöhnliche Schauspiel, das ihn auf dieser abgelegenen Bergkuppe am Rande des Amazonas-Regenwalds erwartete, war er allerdings nicht gefasst. Vor seinen Augen tat sich ein gewaltiges Loch auf, mit einem Durchmesser von rund 200 Metern und ebenso tief, in dem Zehntausende notdürftig bekleidete Männer wie Ameisen schufteten. Die Hälfte von ihnen schleppte bis zu 40 Kilo schwere Säcke über hölzerne Leitern nach oben, die anderen sprangen an schlammigen Böschungen hinunter in den höhlenartigen Schlund, Körper und Gesichter ockerfarben von der eisenerzhaltigen Erde, die sie ausgeschachtet hatten.

Als Salgado diese Aufnahmen machte, dominierten Farbfotos die Hochglanzseiten der Magazine. Schwarz-Weiß war ein gewagtes Unterfangen, doch seine Fotostrecke zur Goldmine der Serra Pelada führte zur Rückbesinnung auf die monochrome Fotografie. Damit knüpfte sie an eine Tradition an, die in den frühen und mittleren Jahren des 20. Jahrhunderts von Meistern wie Edward Weston, Brassaï, Robert Capa oder Henri Cartier-Bresson begründet worden war. Als Salgados Bilder beim New York Times Magazine eintrafen, geschah etwas Außergewöhnliches: Es herrschte vollkommene Stille. „In meiner ganzen Karriere bei der Times“, erinnerte sich Fotoredakteur Peter Howe, „habe ich niemals erlebt, dass Redakteure so auf eine Serie von Bildern reagierten wie auf die Aufnahmen von Serra Pelada.“

Heute, da die Fotografie von der Kunstwelt und von digitaler Manipulation vereinnahmt wird, begeistert Salgados Portfolio mit einer geradezu biblischen Qualität, sowie einer Unmittelbarkeit, die seinen Bildern etwas ausgesprochen Zeitgenössisches verleiht. Die Mine in Serra Pelada ist längst geschlossen, doch das bittere Drama des Goldrauschs springt den Betrachter aus jedem dieser Bilder immer noch an.

Die signierte und limitierte Art Edition enthält das erste vollständige Portfolio von Serra Pelada. Die großformatigen Reproduktionen in Museums-Qualität, gedruckt im neuesten High-Definition-Skia-Photography-Verfahren, werden durch eingelegtes Transparentpapier geschützt. Der beigefügte, von Salgado signierte Print Brazil, 1986, erfasst das schiere Ausmaß und beklemmende Drama der Freiluftmine in einem Bild und ergänzt die erschütternde Konfrontation mit einem der wichtigsten historischen Dokumente Salgados.

Art Edition von 100 Exemplaren (Nr. 1–100), mit dem von Sebastião Salgado signierten Silbergelatineprint Brasil, 1986

Erhältlich auch als Collector’s Edition von 1.000 Exemplaren (Nr. 101–1.100), jedes Exemplar nummeriert und signiert
Der Fotograf und Autor

Sebastião Salgado begann 1973 seine Karriere als Fotograf in Paris und arbeitete in der Folge für die Fotoagenturen Sygma, Gamma und Magnum Photos. Im Jahr 1994 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Lélia Wanick Salgado die Agentur Amazonas Images (heute ihr Studio), die sein Werk exklusiv vertritt. Salgados fotografische Projekte wurden in zahlreichen Ausstellungen und Büchern gezeigt, darunter Sahel. L’Homme en détresse (1986), Anderes Amerika (1986), Terra (1997), Migranten (2000), Kinder der Migration (2000), Africa (2007), Genesis (2013), Duft der Träume (2015), Kuwait. Eine Wüste in Flammen (2016) und Gold (2019).

Herausgeberin und Art-Direktorin

Lélia Wanick Salgado studierte Architektur und Stadtplanung in Paris. Ihr Interesse für die Fotografie entdeckte sie 1970. Seit den 1980er-Jahren konzipiert und gestaltet sie die Mehrzahl der Fotobände von Sebastião Salgado und organisiert alle Ausstellungen seines Werkes. 

Sebastião Salgado. Gold, Art Edition, ‘Brasil, 1986’
Edition von 100 ExemplarenHardcover in einer Schlagkassette, 45 x 41 cm, 196 Seiten, nummeriert und signiert von Sebastião Salgado; mit dem Silbergelatineprint 'Brasil, 1986', 30 x 40 cm

ISBN 978-3-8365-7585-0

Ausgabe: Englisch
Der hier gezeigte Bilderrahmen dient nur der Anschauung; der Print wird ungerahmt geliefert.
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