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The birth of neoclassicism

Pierre-François Hugues D'Hancarville

US$ 200
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  • "Für Kunstfreunde war es um 1770 das heißeste Thema überhaupt: Seit die antiken Städte am Vesuv unter Lava und Asche ausgegraben wurden, hat das intellektuelle Europa gebannt dorthin geschaut. Wie hatten Griechen und Römer einst gelebt? Konnte ihr Geschmack nicht zum Vorbild werden gegen den abgelebten Rokoko-Pomp? Sir William Hamilton, britischer Botschafter in Neapel, Hobby-Vulkanforscher und Sammler, traf genau den Geschmacksnerv der Zeit, als er von 1767 an ein Prachtwerk erscheinen ließ, das seine private Vasen-Kollektion in allen Details zeigte. Natürlich waren die vier Bände mit ihren opulenten Farbtafeln sündhaft teuer - und sind es auf Auktionen heute erst recht. Doch jetzt hat der Kölner TASCHEN Verlag den klassisch-imperialen Ausflug in die Antike in einem schweren Faksimileband herausgebracht (150 Euro). Als Vorlage diente ein fürstliches Exemplar: jene Ausgabe, die einst der junge Herzog Carl August, Goethes Dienstherr, 1780 seiner Mutter Anna Amalia schenkte. Die Bilder wirkten: Goethe wie auch die Herzoginmutter reisten wenige Jahre später nach Italien, um Ruinen und Kunst der Vesuv-Städte in natura zu sehen."

    — Der Spiegel, Hamburg