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Realismus

Die Macht des Realen

Caravaggio. Das vollständige Werk. 40th Ed.

Caravaggio.
Das vollständige Werk.
40th Ed.

US$ 25
Frida Kahlo. Sämtliche Gemälde

Frida Kahlo.
Sämtliche Gemälde

US$ 200
Hopper (Kleine Reihe Kunst)

Hopper

US$ 16
Kahlo (Kleine Reihe Kunst)

Kahlo

US$ 16
Richter (Kleine Reihe Kunst)

Richter

US$ 16
Van Eyck (Kleine Reihe Kunst)

Van Eyck

US$ 16
Vermeer (Kleine Reihe Kunst)

Vermeer

US$ 16
Caravaggio. Das vollständige Werk

Caravaggio.
Das vollständige Werk

Neuausgabe, nur US$ 70
Originalausgabe US$ 150
Save US$ 80
Velázquez. Das vollständige Werk

Velázquez.
Das vollständige Werk

Neuausgabe, nur US$ 70
Originalausgabe US$ 150
Save US$ 80
Vermeer. Das vollständige Werk

Vermeer.
Das vollständige Werk

Neuausgabe, nur US$ 70
Originalausgabe US$ 150
Save US$ 80
Jean-Michel Basquiat

Jean-Michel Basquiat

US$ 200
Pieter Bruegel. Das vollständige Werk

Pieter Bruegel.
Das vollständige Werk

US$ 200

Aus dem Archiv

Events

Realismus

In den Werken des Realismus imitiert die Kunst das Leben. Durch Malerei, Fotografie und Bildhauerei fingen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts die Realität ein und etwas, das Freud „das Unheimliche“ nannte – etwas unerklärlich Fremdartiges, das real und zugleich auch nicht real ist. Obwohl realistische Darstellungsweisen im Laufe der Kunstgeschichte in verschiedenster Ausprägung auftraten, setzte die Kunstbewegung des Realismus in den 1850er-Jahren in Frankreich ein. Die Künstler, die sich dieser Bewegung verschrieben, darunter als einer der führenden Vertreter Gustave Courbet, lehnten die Romantik der jüngsten Vergangenheit sowie die religiöse und symbolische Überhöhung der Renaissance ab – sie wollten übertriebene Emotionen und Dramatik vermeiden und jedweder Idealisierung trotzen. Vielmehr war ihr Anliegen, das Alltägliche darzustellen – in all seiner Schönheit und seinem Schrecken. Keine Szenerie war ihnen zu banal, schäbig oder abstoßend. Oft malten sie das Lebensumfeld der Arbeiterklasse und dokumentierten damit die gewaltigen sozialen Veränderungen, die die Industrielle Revolution mit sich brachte.

Bei TASCHEN sind mehrere Bücher über Künstler erschienen, deren Werk dem Realismus zugeordnet wird. Manet, Courbet, Velázquez, Vermeer und Caravaggio strebten alle danach, das wahre Leben darzustellen, ungeschönt, ohne Verzierungen und Retusche. Manets Gemälde des Pariser Großstadtlebens, Vermeers Porträts von holländischen Frauen der Mittelschicht oder die Bauern und Arbeiter, die Courbet auf Leinwand bannte, sie alle zeigen völlig verschiedene Ausschnitte der „Realität“. Im 20. Jahrhundert veränderte dann das Medium Fotografie das Konzept von Realismus grundlegend. Die TASCHEN-Publikationen Moderne Kunst 1870–2000. Vom Impressionismus bis heute und Kunst des 20. Jahrhunderts setzen beide die Entwicklung von visueller Repräsentation in einen historischen Kontext und geben einen Überblick darüber, welchen Zugang zu realistischen Darstellungen Künstler im Laufe der Kunstgeschichte wählten. Der Realismus ist eine Art Wasserscheide zwischen der Kunst der alten und der Kunst der neuen Welt und brachte Werke hervor, die als Geburt der Moderne betrachtet werden können.