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Kishin Shinoyama

Kishin Shinoyama

Verliebt in Tokio

Der japanische Fotograf Kishin Shinoyama erkundet in seinen Bildern Intimität und den menschlichen Körper und porträtiert seine Heimatstadt Tokio. Seine sinnlichen Aufnahmen zeigen oft Körper inmitten urbaner Architektur oder arbeiten im Gegenzug die skulpturalen Merkmale der menschlichen Anatomie heraus. Shinoyama wurde 1940 in Tokio geboren. Er studierte Fotografie an der Nihon-Universität und wurde von der Japan Advertising Photographers’ Association ausgezeichnet. Nach einer Tätigkeit bei der Werbeagentur Light Publicity begann er 1968, als unabhängiger Fotograf zu arbeiten.

Schon seit Langem fängt Shinoyama die sich wandelnde urbane Landschaft Tokios sowie Politik, Kultur und Gesellschaft der Stadt mit der Kamera ein. Seine „Shinorama“-Bilder aus den 1980ern dokumentieren das exzessive Konsumverhalten der Ära mit mehreren Kameras gleichzeitig, um weiträumige Panoramabilder zu erzeugen. Seine frühen Aktbilder aus den 60er- und 70er-Jahren, oft in Schwarzweiß, setzen Körper als ausdrucksstarke Objekte in einer natürlichen Umgebung in Szene – lebende Skulpturen aus Fleisch und Blut. Zu seinen jüngeren Werken gehören Bilder, die er „Gekisha“ nennt: Sie inszenieren junge weibliche Aktmodelle umgeben von den Neonlichtern und Betonstrukturen der Stadt. Ein Aktfoto-Shooting auf einem Friedhof löste eine Kontroverse aus, der sich der Künstler offen stellte. Shinoyama dokumentierte auch die Folgen von Erdbeben und Tsunami, die im März 2011 die Ostküste Japans trafen, und fügte seiner künstlerischen Vision von Japan damit eine weitere Facette hinzu.

Neben den unterschiedlichen Szenerien seiner Heimat ist Shinoyama auch für seine Porträts von Prominenten wie Rie Miyazawa oder John Lennon und Yoko Ono berühmt. 1980 bat Yoko Ono Shinoyama, die Fotos für Double Fantasy, das gemeinsame Album des Paares, aufzunehmen. Der TASCHEN-Verlag hat diese Bilder – darunter auch bisher unveröffentlichte – in einem Buch kompiliert, das die kreative Verbindung von John und Yoko feiert und Shinoyamas Talent, Erotik und Intimität einzufangen, unter Beweis stellt.

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