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Impressionismus

Die Maler des modernen Lebens

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Impressionismus

Keine andere Kunstbewegung war so umstritten, wurde so verehrt und ist so bedeutsam für die Entwicklung der Kunst der Moderne wie der Impressionismus. Entstanden durch eine Gruppe von Pariser Künstlern, die in den 1870er- bis 1890er-Jahren durch unabhängige Ausstellungen bekannt wurden, zeichnete die Kunstrichtung eine Kombination aus sichtbaren Pinselstrichen, einer realistischen Wiedergabe des natürlichen Lichts und die Darstellung alltäglicher Themen aus.

Das Programm des TASCHEN-Verlags enthält mehrere Bücher zum Impressionismus – von einem kunsthistorischen Überblick bis hin zu Büchern über einzelne Künstler, die zur Speerspitze der Bewegung gehörten, darunter Manet, Degas, Monet, Renoir, Van Gogh, Cézanne, Toulouse-Lautrec und Beckmann. Diese Publikationen sind in verschiedenen Ausgaben und Reihen erschienen, von den Reihen Basic Art bis Bibliotheca Universalis sowie auch als Postkarten-Set. Die Publikationen von TASCHEN beleuchten den Einfluss und das Vermächtnis der Bewegung, die sich u. a. im Post- und im Neo-Impressionismus fortsetzte.

Die Impressionisten trachteten danach, die menschliche Wahrnehmung der Natur einzufangen, aber auch Eindrücke des vom sozialen und kulturellen Wandel geprägten Stadtlebens an der Schwelle zur Moderne wiederzugeben. Anstatt im Atelier zu arbeiten, zog es die Künstler nach draußen, um „en plein air“ naturalistischer zu malen. Hier konnten sie das flüchtige Spiel des Lichts beobachten und einfangen. In Bars, Cabarets und anderen Pariser Vergnügungsstätten boten sich ihnen Szenerien, die die Kurzlebigkeit des Großstadtlebens um die Jahrhundertwende offenbarten. Der Impressionismus legte den Grundstein für die bahnbrechenden Veränderungen in der Malerei und Kunsttheorie des 20. Jahrhunderts und brach mit den konventionellen Vorstellungen visueller Repräsentation. Mit ihren innovativen Techniken säten die Impressionisten den Samen des Kubismus, der wiederrum zum Wegbereiter des Surrealismus wurde.