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Hunter S. Thompson

Hunter S. Thompson

Bizarre Geschichten aus dem Gonzo-Universum

Bücher

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Hunter S. Thompson

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Der legendäre Schriftsteller Hunter S. Thompson (1937–2005) entwickelte in seinen Texten über amerikanische Kultur und Politik einen Schreibstil, der so scharf und ausschweifend war, dass er seinen eigenen Spitznamen bekam: „Gonzo-Journalismus“. Seine Zeitschriftenartikel und seine Bücher – von denen er ein gutes Dutzend schrieb, u. a. Hell’s Angels, The Rum Diary, Songs of the Doomed, Die große Haifischjagd und natürlich das bahnbrechende Angst und Schrecken in Las Vegas – hatten Einfluss auf eine ganze Generation von Autoren und Journalisten und machten ihn zu einer unüberhörbaren Stimme der amerikanischen Intelligenz. Durch Bill Murray (Blast – Wo die Büffel röhren, 1980) und Johnny Depp (Fear and Loathing in Las Vegas, 1998) wurde er auf der Kinoleinwand verewigt. Thompsons Lebensstil war ähnlich exzentrisch wie sein oft halb-autobiografischer Schreibstil: „Ich würde nie jemandem zu Drogen, Alkohol, Gewalt oder Wahnsinn raten, aber für mich haben diese Dinge immer funktioniert.“

Das Werk Thompsons wird oft mit dem New Journalismus in Verbindung gebracht, einem in den 1960er- und 1970er-Jahren entstanden Genre, das die Grenze zwischen Fiktion und Reportage auflöste und damit das Konzept der „objektiven“ Berichterstattung grundsätzlich in Frage stellte. Thompson schrieb oft in der Ich-Form und schilderte Ereignisse emotional und aus der Perspektive eines aktiv Beteiligten. Er stellte Situationen auf eine bizarre und humorvolle Weise so übertrieben dar, dass sie ins Absurde und Surreale abdrifteten. Ein Großteil seiner Arbeiten wurde zuerst in der Zeitschrift Rolling Stone abgedruckt, was ihm eine Gefolgschaft auch außerhalb literarischer Zirkel einbrachte. TASCHENs Nachdruck von The Curse of Lono verbindet Thompsons einzigartige Stimme mit den Zeichnungen von Ralph Steadman, mit dem Thompson oft zusammenarbeitete. Das Buch handelt vom Honolulu-Marathon in Hawaii im Jahr 1981, dessen Schilderung Hunter in der für ihn typischen überbordend-saukomischen experimentellen Prosa mit Anmerkungen zu Drogen, Politik und der US-amerikanischen Kultur würzt.