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Gay Books

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Die Visualisierung schwulen Begehrens

Im Kamp um LGBT-Rechte ging und geht es immer auch darum, gesehen zu werden. In Anerkennung der Bedeutung des Visuellen in der Schwulenkultur und der positiven Auswirkungen, die die Darstellung schwulen Begehrens auf die fortlaufende Genderdebatte und die sexuelle Revolution hat, bietet TASCHEN ein breites Spektrum an Büchern mit schwuler Thematik an – von Monografien über Tom of Finland bis hin zu Anthologien bedeutender homosexueller Künstler.

Schwule Männer haben sich schon immer an Repräsentationen des männlichen Körpers erfreut, ob es sich nun um männliche Akte der klassischen Antike oder Fotos aus den Schwulenmagazinen der 1950er handelte. Im Laufe der Zeit hat sich das Bild der Männlichkeit gewandelt und zu veränderten Haltungen und Hoffnungen geführt. In den Büchern The Male Nude und The Big Penis Book erkundet TASCHEN mit Beiträgen von Künstlern wie Robert Mapplethorpe, Wilhelm von Gloeden und David Hockney unterschiedliche historische Ausprägungen des erotischen Männerkörpers. Die Kompilation aus Bildern und Interviews des Schwulenmagazins BUTT ist dagegen ein expliziterer Querschnitt zeitgenössischen schwulen Lebens.

Zur Queer-Revolution gehört auch Fantasie, und der TASCHEN-Verlag präsentiert in seinen Büchern schwule Künstler, die maskuline Fantasiewelten erschaffen. Künstler wie Touko Laaksonen (Tom of Finland) mit seinen Kake-Comics voller scharfer Polizisten und Soldaten oder George Quaintance, bekannt für seine Bilder von geilen Cowboys, brachten hyperrealistische erotische Kunst hervor, in der homosexuelle Lust den Status Quo darstellt. Diese Gemälde und Illustrationen inspirierten und trösteten diejenigen, die ihre eigenen Fantasien nicht immer ausleben konnten, vor allem nicht in Zeiten, in denen Homosexuelle kaum Rechte hatten und die Gespenster von Stonewall und AIDS im kollektiven Gedächtnis herumspukten. Die Kreativität dieser Illustrationen findet sich auch in der Gay-Fotografie wieder. Künstler wie Bob Mizer inszenierten Szenerien, die sich bei Stereotypen und populären Figuren bedienten. Das französische Künstlerpaar Pierre et Gilles perfektionierte dieses Prinzip in aufwendigen Tableaus mit Motiven und Versatzstücken aus Geschichte, Popkultur und Religion, die ins Herz der Queer-Kultur vordringen.

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