Eric Stanton. TASCHEN Verlag
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Eric Stanton

Eric Stanton

Männliche Unterwerfungsfantasien

Eric Stanton (1926–1999) war ein amerikanischer Illustrator, dessen Bilder von unterwürfigen Männern in der Gewalt von sexuell übermächtigen Frauen die Geschlechterrollen seiner Zeit subvertierten. Stanton wurde in Brooklyn geboren und diente im Zweiten Weltkrieg in der Navy. 1948 fing er an, für den berüchtigten Verleger Irving Klaw die Comicreihe „Fighting Girl“ zu zeichnen, und verbrachte die nächsten 50 Jahre damit, Fetisch-Illustrationen, Comicreihen und Cover von Schundromanen in Tusche, Aquarell, Gouache und als Multi-Media-Collagen zu produzieren. Zu seinem Themenspektrum gehörten weibliche Dominanz, Bondage, Facesitting und Transgender-Motive, wobei er besonders an Szenen männlicher Unterwerfung Gefallen fand. Stanton teilte sich das Studio mit Comiclegende Steve Ditko und arbeitete auch an der Erschaffung von Spider Man mit. Mehrere Bücher und Kunstwerke von TASCHEN befassen sich mit dem Werk Stantons.

Eric Stanton kreierte Fantasy-Szenarien, in denen die weiblichen Figuren sich – oft gewalttätig – an den Männern rächen; sie demütigen sie, bestrafen sie und spannen sie für diverse sexuelle Spielarten ein. Stanton setzte grelle Farben ein und wählte langgestreckte Körperproportionen, um lebhafte und dynamische Frauen zu zeichnen, mit denen nicht zu spaßen war. Zu seinen Kreationen gehören u. a. die Superheldin Blunder Broad und die amazonenhafte Princkazons. Diese wiederkehrenden Figuren kommen auch in seiner Comicbuch-Reihe Stantoons vor, die er selbst herausgab.

Der TASCHEN-Verlag, dessen Programm bereits eine große Auswahl an Vintage-Erotica umfasst, hat nun das Allerbeste aus Stantons erotischer Comic Art in einigen Bänden kompiliert. Darin enthalten sind Nachdrucke sowohl seltener als auch populärer Comicreihen von Stanton aus den 1950er- und 1960er-Jahren, z. B. Titel wie Dianna’s Ordeal, Priscilla: Queen of Escapes, Poor Pamela, Bound in Leather, Rita’s School of Discipline und Helga’s Search for Slaves. Eric Stantons Zeichnungen waren inspiriert von BDSM und anderen erotischen Praktiken und trugen gleichzeitig zu ihrer Entwicklung bei. Auch wenn seine Darstellung von sexuell dominanten Frauen nur eine weitere Männerfantasie ist, spricht sein Werk doch feministische Belange an und hat in der Geschichte der erotischen Kunst einen enormen Stellenwert.

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