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Dadaismus

Dadaismus

Wie Dada das Establishment aufmischte

Bücher

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Veranstaltungen

6 Ergebnisse | Top

Ausstellung
23. September 2020 - 17. Januar 2021

Man Ray et la mode

Musée du Luxembourg, Paris
Ausstellung
27. September 2020 - 28. Februar 2021

Max Beckmann: Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York

Max Ernst Museum, Brühl
Ausstellung
18. Oktober 2020 - 16. Mai 2021

Writing the Future Basquiat and the Hip-Hop Generation

Museum of Fine Arts, Boston
Ausstellung
12. November 2020 - 04. Januar 2021

Noir & Blanc: une esthétique de la photographie. Collections de la Bibliothèque nationale de France

Grand Palais, Paris
Ausstellung
09. Dezember 2020 - 05. April 2021

Städels Beckmann - Beckmanns Städel

Städel Museum, Frankfurt
Ausstellung
09. Dezember 2020 - 05. April 2021

Beckmann in Frankfurt

Städel Museum, Frankfurt

Dadaismus

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Die inmitten der Brutalität des Ersten Weltkriegs entstandene revolutionäre Dada-Bewegung fußte auf der radikalen Ablehnung des Establishments. Von 1916 bis Mitte der 1920er-Jahre richteten Künstler wie Tristan Tzara, Marcel Duchamp, Hannah Höch, Kurt Schwitters, Francis Picabia und Man Ray sich vehement gegen Politik, Werte und Kulturkonformismus der damaligen Zeit.

Die Dada-Künstler hatten keinen gemeinsamen Stil, sondern waren durch den Wunsch verbunden, die Strukturen der Gesellschaft sowie künstlerische Standards umzuwälzen und Logik und Vernunft durch das Absurde, Chaotische und Unvorhersehbare zu ersetzen. Zu ihren Praktiken gehörten experimentelles Theater, Spiele, gutturale Laute, Collagen, Fotomontagen, auf dem Zufall beruhende Verfahren sowie das „Readymade“, dessen berühmtestes Beispiel Marcel Duchamps Pissoir Fountain (1917) ist. Die Dadaisten legten weniger Wert auf die äußere Erscheinung ihrer Werke als auf die Ideen, die sie ausdrücken wollten. In dieser Hinsicht kann man Dada durchaus als Vorgänger der Konzeptkunst betrachten.