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Dadaismus

Dadaismus

Wie Dada das Establishment aufmischte

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Ausstellung
18. September 2019 - 05. Januar 2020

Matisse: Master of Line

The Holburne Museum, Bath
Ausstellung
08. November 2019 - 08. März 2020

Man Ray et la mode

Château Borély, Marseille
Ausstellung
13. November 2019 - 16. Februar 2020

„Große Realistik & Große Abstraktion“. Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter

Städel Museum, Frankfurt
Ausstellung
03. April - 02. August 2020

Max Beckmann. Weiblich-männlich

Kunsthalle Hamburg
Ausstellung
05. April 2020

Jean-Michel Basquiat

Museum of Fine Arts, Boston

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Die inmitten der Brutalität des Ersten Weltkriegs entstandene revolutionäre Dada-Bewegung fußte auf der radikalen Ablehnung des Establishments. Von 1916 bis Mitte der 1920er-Jahre richteten Künstler wie Tristan Tzara, Marcel Duchamp, Hannah Höch, Kurt Schwitters, Francis Picabia und Man Ray sich vehement gegen Politik, Werte und Kulturkonformismus der damaligen Zeit.

Die Dada-Künstler hatten keinen gemeinsamen Stil, sondern waren durch den Wunsch verbunden, die Strukturen der Gesellschaft sowie künstlerische Standards umzuwälzen und Logik und Vernunft durch das Absurde, Chaotische und Unvorhersehbare zu ersetzen. Zu ihren Praktiken gehörten experimentelles Theater, Spiele, gutturale Laute, Collagen, Fotomontagen, auf dem Zufall beruhende Verfahren sowie das „Readymade“, dessen berühmtestes Beispiel Marcel Duchamps Pissoir Fountain (1917) ist. Die Dadaisten legten weniger Wert auf die äußere Erscheinung ihrer Werke als auf die Ideen, die sie ausdrücken wollten. In dieser Hinsicht kann man Dada durchaus als Vorgänger der Konzeptkunst betrachten.