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Bob Willoughby

Bob Willoughby

Der Mann, der das Filmstandbild neu erfand

Der Fotograf Bob Willoughby (1927–2009) wuchs in Los Angeles auf und bekam zu seinem zwölften Geburtstag eine Kamera geschenkt. Damit waren die Weichen für eine erfolgreiche Karriere gestellt. Willoughby war ein Pionier der Filmstandbild-Fotografie. Er studierte Fotografie an der Filmschule der University of Southern California und arbeitete am Kahn Institute of Art für den Filmemacher und Grafikdesigner Saul Bass. Zu Beginn seiner Laufbahn interessierte er sich vor allem dafür, Live-Performances zu dokumentieren. Von 1948 bis 1954 fotografierte er häufig Jazzmusiker und Tänzer und stellte die Bilder aus, was ihm Verträge mit Globe Photos und der Zeitschrift Harper’s Bazaar einbrachte.

Der Durchbruch kam, als Willoughby damit beauftragt wurde, Judy Garland während der Dreharbeiten zu A Star is Born abzulichten. Anschließend engagierte ihn Warner Bros. dafür, die Songsequenz „Born in a Trunk“ fotografisch zu begleiten. Zum ersten Mal heuerte damit ein Filmstudio extra einen Fotografen an, um Bilder zu machen, die den eigentlichen Filmstandbildern ähnelten und die dann an Zeitschriften verkauft wurden. Aus dieser Arbeit entstand ein Cover für Life – der Start einer neuen Karriere. Willoughby fotografierte danach Stars wie Dean Martin, Frank Sinatra, Dustin Hoffman und Anne Bancroft, vor allem aber eine Schauspielerin, die für den Rest seines Lebens zu einem seiner Lieblingsmotive werden würde – Audrey Hepburn.

Willoughby lernte Hepburn am Set von My Fair Lady kennen und war sofort von ihrer Schönheit und ihrem Charme verzaubert und wollte sie mit der Kamera einfangen – am Set, hinter den Kulissen und sogar bei ihr zu Hause. Bei TASCHEN erscheint dazu ein Buch, das die hinreißenden Aufnahmen der unvergesslichen Filmdiva enthält und Willoughbys Bewunderung für Hepburn ein Denkmal setzt.

Ein Großteil von Willoughbys Erfolg beruhte auf seiner Fähigkeit, Filmstars in ungestellten Momenten der Entspannung und Verletzlichkeit zu fotografieren. Er führte die Mittel des Fotojournalismus in die Kinowerbung ein und ermöglichte der Öffentlichkeit den berühmten „Blick hinter die Kulissen“.