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Bjarke Ingels

Bjarke Ingels

Die spektakuläre und nachhaltige Architektur des dänischen Wunderkindes

Die Entwürfe von Bjarke Ingels sind groß, kühn und barock; sie verbinden Funktionalität mit einer innovativen Vision. Ingels selbst nennt seinen Ansatz „pragmatisch-utopisch“. Der Jungstar unter den dänischen Architekten, der 2005 seine eigene Firma BIG (Bjarke Ingels Group) gründete, hat sich vor allem mit urbanen Wohnprojekten einen Namen gemacht. Der Firmensitz liegt in Kopenhagen, wo auch viele seiner Bauprojekte realisiert wurden: Bei 8 House bilden Blöcke aus drei verschiedenen Wohnungsarten eine Acht, um die man herum radeln kann; Superkilen ist ein öffentlicher Raum mit Park, der in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv Superflex entstand; Harbour Bath in Islands Brygge besteht aus einem Freibad mit fünf Becken.

TASCHEN arbeitete mit den Architekten von BIG an dem „Archicomic“ Yes is More zusammen, einem Manifest in Comicbuch-Form, das die innovativen Konzepte von BIG mit den einfachen und gleichzeitig komplexen Mitteln einer Graphic Novel vorstellt. TASCHENs jüngste Publikation mit BIG ist der Band Hot to Cold, der detaillierte Fallbeispiele vorstellt, wie sich Architektur an extreme Umweltbedingungen anpassen kann. Das Buch korrespondiert mit einer Ausstellung, die im National Building Museum in Washington gezeigt wurde, und stellt die Frage, inwiefern Architektur sich auf den zukünftige Klimawandel einstellen muss.

Ingels’ Ansatz erzeugt Synergien zwischen dem Gebot der Nachhaltigkeit, den Bedürfnissen der jeweiligen Gemeinde und dem Wunsch nach spektakulärem Design – drei Ziele, die zunächst unvereinbar scheinen. Er hat den Begriff „hedonistische Nachhaltigkeit“ geprägt, um seiner Hoffnung und seinem Glauben Ausdruck zu verleihen, dass wir in einer architektonischen Utopie leben können, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch verantwortungsbewusst ist. Während andere Architekten oft zu exzessivem Formalismus neigen, stellen Ingels’ Entwürfe den Menschen in den Vordergrund und hinterfragen unsere prekäre Beziehung zur Natur. So ist zum Beispiel auf dem Müllheizkraftwerk Amager Bakke eine Skipiste integriert. Das Design mag manchmal abgehoben wirken, doch die Architektur von Bjarke Ingels setzt sich immer mit den wichtigsten Fragen unserer Zeit auseinander.

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