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Albert Oehlen

Albert Oehlen

Chaos, Konflikt und Collage

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Ausstellung
08. April 2018 - 06. Januar 2019

Albert Oehlen: Cows by the water

Palazzo Grassi, Venice

Albert Oehlen

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Albert Oehlen ist für seine chaotisch-rebellischen Ölgemälde bekannt und gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Maler. In seinen Arbeiten verschmelzen figürliche und abstrakte Elemente, grelle Farben und unterschiedliche Medien zu wilden Collagen. Sie unterwandern Genres und Erwartungen und wurden wegen ihres chaotischen Stilmixes auch als „schlechte Malerei“ bezeichnet. Albert Oehlen wurde 1954 in Krefeld geboren. Er schloss 1978 sein Studium an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg ab, wurde in den frühen 1980er-Jahren bekannt und international ausgestellt. Der von Georg Baselitz, Sigmar Polke und Gerhard Richter beeinflusste Künstler stellt den Prozess des Malens in den Vordergrund und deckt dessen strukturelle Elemente auf.

Oehlen war Teil der Kölner Kunstszene und der Bewegung der Neuen Wilden und gründete zusammen mit seinem Zeitgenossen Martin Kippenberger die Künstlergruppe Lord Jim Lodge. Oehlens Kunst wird dem Neo-Expressionismus zugerechnet, er wurde aber auch als „freier Radikaler“ bezeichnet. In seinen Bildern setzt er verschiedene Medien ein, darunter Design-Software und andere digitale Zeichenprogramme, und kombiniert diese mit Bewegungsskizzen, Fingermalerei und Spraypainting. Oft erlegt er sich bestimmte Parameter auf und arbeitet dann beispielsweise nur mit Primärfarben oder Grautönen, doch gerade diese Restriktionen bringen Werke hervor, die eine unkontrollierbare Energie verströmen. Oehlens Mischung unterschiedlichster Techniken und Hilfsmitteln regt eine offene und ständige Diskussion über Status und Natur der Malerei heute an.

TASCHENs Publikationen über den deutschen Künstler sind Limited Editions: signiert, nummeriert und teilweise mit Original-Werken versehen. Diese Monografien dokumentieren Oehlens künstlerische Laufbahn und gehen seiner Vielseitigkeit durch Interviews und Essays nach. Die Bücher präsentieren die konfliktgeladenen Spannungen – zwischen Zartheit und Grobheit, kräftiger Farbe und Transparenz –, die seine Bilder voller gegensätzlicher Komponenten so einflussreich und kontrovers machen.