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Wie die Fotos farbig wurden

Seit wann gibt es echte Farbfotos?

Seit wann gibt es echte Farbfotos?
Schon im 19. Jahrhundert gab es einzelne Versuche, Fotos in Farbe aufzunehmen. Ab 1902 wurde das Dreifarbensystem für professionelle Zwecke im Buch- und Zeitschriftendruck eingesetzt. Im Amateurbereich setzte sich die Farbfotografie mit der Einführung der Autochrom-Technik 1907 durch.

Worin unterscheiden sich Farbfotos von nachkolorierten Schwarz-Weiß-Fotos?
Bis heute besteht jedes Farbfoto eigentlich aus drei Schwarz-Weiß-Fotos. Darin sind die Farbinformationen für die drei Grundfarben getrennt als Helligkeitswerte enthalten. Durch die Kombination der drei Farben lässt sich jede andere Farbe darstellen. Diese Bildinformationen werden auf verschiedene Weise gespeichert: auf drei Teilen der Fotoplatte (Dreifarbenfotografie), nebeneinander als Rasterpunkte (bei den Autochromen und beim Sensor der Digitalkamera) oder übereinander (in den drei Schichten eines Farbfilms). Dabei werden jedes Mal authentische Farbeindrücke aufgenommen. Im Unterschied dazu enthalten nachkolorierte Schwarz-Weiß-Fotos lediglich Farben, die aus der Erinnerung und teilweise aus der Fantasie nachempfunden wurden.

Warum werden diese Autochrome erst jetzt gezeigt?
Man wusste immer von den Bildern, aber sie waren in einem so schlechten Zustand, dass wir wenig damit anfangen konnten. Nur dank den Mitteln der modernen digitalen Technologie können wir die Original- Platten nun scannen und hochwertige Reproduktionen anfertigen. Stumpfe und häufig auch beschädigte Originale wurden zu brillanten Farbfotos. Die digitale Welt hat natürlich auch dazu beigetragen, dass wir besseren Zugang zu entlegenen Fotoarchiven auf der ganzen Welt haben.

Welchen besonderen Blick auf den Ersten Weltkrieg bieten uns diese Bilder?
Wie die meisten während des Ersten Weltkriegs aufgenommenen Bilder dienten auch diese Fotos oft Propagandazwecken. Aufgrund der technischen Grenzen des Autochrom-Verfahrens konnten die Fotografen außerdem nur statische Szenen einfangen. Trotzdem sind die Bilder von unschätzbarem Wert; sie sind die lebensnächste Darstellung des Ersten Weltkriegs, die wir haben. In Farbe wirken die Menschen, die Landschaften und viele Details dieses Konflikts trotz der 100 Jahre, die seitdem vergangen sind, viel gegenwärtiger.