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Salgado erhält Friedenspreis

Der Fotograf ist Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2019

Sebastião Salgado, 2013
Sebastião Salgado, 2013
In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: Der Börsenverein verleiht den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019 an den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado, einen bildenden Künstler, dessen Werke soziale Gerechtigkeit und Frieden einfordern und auf die Dringlichkeit einer weltweiten Debatte über Natur- und Klimaschutz hinweisen. Parallel dazu hat Salgado das gemeinnützige „Instituto Terra“ ins Leben gerufen, das sich der Förderung der Revitalisierung von Biodiversität und Ökosystemen verschrieben hat.

Salgados fotografisches Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen und Büchern veröffentlicht. Es dokumentiert einerseits das Leben von Menschen, die von Kriegen oder Klimakatastrophen entwurzelt wurden, andererseits solchen, die traditionell in ihrer natürlichen Umgebung verwurzelt sind. Auf diese Weise hat er weltweit sowohl auf das Schicksal von Arbeitern und Migranten, als auch die Lebensbedingungen indigener Völker aufmerksam gemacht. Sebastião Salgado versteht seine durchgehend in Schwarz-Weiß gehaltenen Fotos als „Hommage an die Größe der Natur“, die sowohl die entweihte Erde als auch ihre fragile Schönheit sichtbar machen. Damit versetzt er uns in die Lage, die Erde als das zu begreifen, was sie ist: ein Lebensraum, der uns nicht allein gehört und den wir bewahren müssen.

Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2019 zum Ende der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live im Fernsehen übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert.