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Der #TASCHENpodcast

Großwerden mit Stanley Kubrick, das Wiener Labor der Moderne und der hundertste Geburtstag von Ingmar Bergman

Der Filmkomponist Gerald Fried gehört zu jenen Menschen, die Stanley Kubrick schon kannten, als ihn noch kaum jemand kannte. Fried begann seine Musikerkarriere im New York der Vierzigerjahre, als der damals erst sechzehnjährige Kubrick als Fotograf bei der Zeitschrift Look anfing. Die zwei wurden enge Freunde – Kubrick sprang sogar gelegentlich bei den Frieds als Babysitter ein –, und sie blieben es auch, als Kubrick sich dem Filmemachen zuwandte: Fried komponierte die Musik für fünf von Kubricks Filmen: Day of the Fight, Fear and Desire, Killer’s Kiss (Der Tiger von New York), The Killing (Die Rechnung ging nicht auf) und Paths of Glory (Wege zum Ruhm). In unserem Exklusivinterview spricht Fried über ihre Arbeitsweise und erinnert sich an Kubrick als genialen „Superstreber“, der „sich unbedingt wie ein normaler Mensch fühlen wollte,… aber einfach zu schlau und zu begabt war“.

Als Nächstes erkunden wir das Wien der Moderne – hundert Jahre nach dem Tod von vier seiner Hauptprotagonisten: Egon Schiele, Gustav Klimt, Otto Wagner und Koloman Moser. Die in Wien lebende Kunstkritikerin und -historikerin Kimberly Bradley führt uns zurück in die umtriebige Kunstszene der Metropole zur vorletzten Jahrhundertwende, fragt aber auch nach, wie man unter der aktuellen feschistischen Regierrrronk mit diesem historischen Erbe umgeht.

Zu guter Letzt erinnert sich Setfotograf Bengt Wanselius anlässlich des hundertsten Geburtstages von Ingmar Bergman an seine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Meisterregisseur und Spezialisten für seelische Abgründe, der ihn bei aller Tiefgründigkeit mit seinem subtilen Humor nachhaltig beeindruckt hat.