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Auf der Straße der Samurai

Wie sieht der Kiso-Weg heute aus?

Mit ihrer 1843 vollendeten Serie Die 69 Stationen des Kiso-Wegs (木曾街道六十九次) verewigten die Holzschnittmeister Hiroshige und Eisen eine der fünf wichtigsten Fernstraßen im Japan der Edo-Zeit. Der Kisokaido (木曾街道), im Volksmund auch als Nakasendo (中山道 „zentrale Gebirgsstraße“) bezeichnet, verband Edo – das heutige Tokio – über eine Gesamtlänge von rund 500 Kilometern mit der alten Kaiserstadt Kyoto. In seiner Glanzzeit drängten sich auf dem Kisokaido die Reisenden, darunter Boten, Mönche, Kaufleute und die Angehörigen der Kriegerkaste, die Samurai. Zahlreiche Gasthäuser, Geschäfte, Restaurants und Bordelle säumten den Weg.

Heute geht es auf dem Kisokaido ruhiger zu, obgleich er in Japan zu den beliebtesten Wanderwegen zählt. Auch wenn die Straße seit der Vollendung der Holzschnittreihe stark ausgebaut wurde, sind noch viele Abschnitte des Kisokaido begehbar. Fußgängern und Wanderern bietet sich so ein wunderschöner Pfad durch eine malerische Landschaft, aber auch durch die Geschichte Japans. Der Reiseveranstalter Oku Japan organisiert Wanderungen auf ausgewählten Abschnitten der historischen Wegstrecke.

© alle Fotos: Oku Japan