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In Memoriam

Hugh Hefner (1926-2017)

Benedikt Taschen and Hugh Hefner (2009)
Benedikt Taschen and Hugh Hefner (2009)
TASCHEN ist zutiefst betroffen über den Tod von Hugh Hefner, langjähriger Freund und Wegbegleiter des Verlages. Der Playboy-Gründer war ein unerschrockener Freigeist und setzte sich zeitlebens für die Redefreiheit, für die Bürgerrechte und die sexuelle Selbstbestimmung ein.

Hefner, „ein Renaissancemensch im wahrsten Sinne des Wortes“ (The Independent, London), brachte seinen ersten Playboy 1953 in einer von Prüderie und Bigotterie geprägten Zeit heraus, in der in manchen US-Bundesstaaten selbst der Verkauf von Kondomen verboten war. Mit freizügigen Aktaufnahmen und offener Kritik an der herrschenden Sexualmoral löste er seine ganz eigene sexuelle Revolution aus, lange vor der sexuellen Revolution der 1970er. Seine Zeitschrift setzte sich für die Bürgerrechte und die Rechte von Homosexuellen ein und veröffentlichte regelmäßig Beiträge renommierter Schriftsteller wie James Baldwin, Margaret Atwood, Norman Mailer und Jack Kerouac. Auch die legendären Interviews des Playboy – unter anderem mit Martin Luther King Jr., Fidel Castro und John Lennon – sorgten dafür, dass die Zeitschrift weit mehr als „ein einhändiges Magazin“ war, wie Tom Wolfe es in einem oft kolportierten Bonmot formulierte.

Hefner autorisierte keinerlei Biografie über sich, vertraute TASCHEN aber die einzige bebilderte Chronik seines Werdegangs an, eine gewaltige Anthologie in sechs Bänden, für die er persönlich Hunderte unveröffentlichter Seiten aus seinem privaten scrapbook und die besten Artikel des Playboy auswählte.