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Edward Weston

Softcover, 8,3 x 10,8 in., 3,32 lb, 252 Seiten
US$ 30
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Als Vordenker und bedeutendster Vertreter der „Straight Photography“ schuf der US-Amerikaner Edward Weston mit seinen klaren, sachlichen und doch poetischen Studien von Pflanzen, Steinen, Muscheln und Körpern Ikonen der modernen Fotografie. Das Porträt einer charismatischen Schlüsselfigur in der Geschichte der Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Blende 64

Edward Weston und die Straight Photography
Nur wenige Fotografen haben ein solches Erbe hinterlassen wie Edward Weston (1886–1958). Weston war ein fotografisches Naturtalent, dessen Arbeiten, bereits ein Jahr nachdem er mit 16 seine erste Kamera geschenkt bekommen hatte, im Art Institute of Chicago ausgestellt wurden. Sein Frühwerk ist noch ganz vom vorherrschenden malerischen Weichzeichnerstil des Pictoralismus geprägt, Anfang der 1920er wandte er sich unter dem Einfluss von Alfred Stieglitz jedoch einer formklaren, moderneren Art der Fotografie zu. Weston wurde zu einem Vordenker und wichtigsten Vertreter der „Straight Photography“. Er geht nach Mexiko, wo er Revolutionäre und Künstler porträtiert und immer wieder seine Geliebte Tina Modotti. 1927 wird die Künstlerkolonie Carmel bei San Francisco zu seiner Wahlheimat. Neben Ansel Adams und Imogen Cunningham u. a. gehört er zur 1932 in San Francisco gegründeten Gruppe „f/64“, die die Fotografie endlich als von anderen Gattungen unabhängige eigene Kunstform anerkannt sehen möchte. Mit großen Plattenkameras von 8 x 10 inch und einer Blende 64 erzielt er Aufnahmen von extremer Schärfentiefe und ganz eigenem künstlerischen Reiz.

Ob Akte, Naturstudien oder unzählige unterschiedliche Ansichten der dramatischen kalifornischen Landschaft: Westons Werke zielten stets darauf ab, die „eigentliche Substanz und Quintessenz der Sache selbst“ zu erfassen. Formklar, sachlich und ästhetisch verfeinert, sind seine Aufnahmen doch voller Poesie und von sinnlicher Ausdrucksstärke. In dieser Monografie haben wir Westons Werdegang nachgezeichnet und einige seiner markantesten Werke, Ikonen der modernen Fotografie, zusammengestellt.
Der Herausgeber

Manfred Heiting lebt als international anerkannter Designer, Kurator, Foto- und Buchexperte und -sammler in Malibu und Brüssel. Er ist Gründungsmitglied des J. Paul Getty Museum Council und seit 2016 UCLA Dinstinguished Lecturer in the Humanities. Er ist Herausgeber und Designer von Deutschland im Fotobuch, The Soviet Photobook, The Japanese Photobook und Mitherausgeber und Designer von Autopsie: Deutschsprachige Fotobücher 1918-1945.

Der Autor

Terence Pitts war Executive Director am Cedar Rapids Museum of Art, Iowa, und hat zahlreiche bedeutende Ausstellungen über historische und zeitgenössische Fotografie organisiert.

Edward Weston
Softcover, 8,3 x 10,8 in., 3,32 lb, 252 Seiten