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Lewis W. Hine. America at Work

Hardcover, 5,5 x 7,7 in., 2,86 lb, 544 Seiten
US$ 20
Mehrsprachige Ausgabe:
Deutsch, Englisch, Französisch
Verfügbarkeit: Auf Lager
Der amerikanische Soziologe und Fotograf Lewis W. Hine gilt als Pionier der engagierten, sozialdokumentarischen Fotografie. Seine Bilder von Stahlarbeitern in Pittsburgh, Immigranten auf Ellis Island, von Kinderarbeit in der amerikanischen Industrie und Landwirtschaft und von den Bauarbeitern des Empire State Building sind zu zentralen Ikonen des 20. Jahrhunderts geworden.

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Lewis W. Hine – Pionier des sozial engagierten Bildjournalismus

Der Fotograf, Lehrer und Soziologe Lewis W. Hine (1874–1940) hat mit seinen Fotografien wie kein anderer unser Bildgedächtnis von der amerikanischen Arbeitswelt des frühen zwanzigsten Jahrhunderts geprägt. Als ethisch motivierter Sozialreformer wollte Hine, der vornehmlich als Auftragsfotograf für karitative, kommunale und regierungsamtliche Organisationen tätig war, das Los der unterprivilegierten Klassen öffentlich machen. Seine Aufnahmen von Stahlarbeitern in Pittsburgh, von der Kinderarbeit in Baumwollspinnereien, in Fabriken, Kohleminen und auf den Feldern, von Zeitungs- und Botenjungen, ihr Alter je nach Tätigkeit ab ca. vier Jahre, aber auch seine Bilder von Einwanderern auf Ellis Island und vom Bau des Empire State Building trugen maßgeblich mit dazu bei, das amerikanische Bürgertum über die soziale Wirklichkeit im Land aufzuklären. In seinen späteren Arbeiten änderte Hine seine Darstellungsweise und zeigte den Arbeiter nicht mehr als Opfer eines Ausbeutungsverhältnisses, sondern inszenierte ihn in der Art des sozialistischen Realismus als kräftigen, freundlichen und mutigen, vor allem aber unpolitischen Helden des Alltags. Hine selbst verstarb 1940 in bitterer Armut.

Lewis W. Hine wird in diesem Band mit einer repräsentativen Auswahl vorgestellt, die Aufnahmen aus allen Tätigkeitsfeldern und Perioden seines Schaffens zeigt. Der Band enthält rund 350 Fotografien sowie einen Essay des Herausgebers, der in die Biografie und das fotografische Werk von Lewis W. Hine einführt.
Der Fotograf

Der amerikanische Fotograf und Soziologe Lewis W. Hine (1874-1940) wurde in Chicago und New York zum Pädagogen ausgebildet, bevor er 1912 sein Fotostudio gründete. Er setzte als einer der ersten die Kamera als Werkzeug für soziale Reformen ein und arbeitete als Fotograf für das National Child Labor Committee, das Rote Kreuz und das National Research Project der Works Progress Administration. Seine Fotografien waren maßgeblich an der Änderung der Kinderarbeitsgesetze in den Vereinigten Staaten beteiligt.

Der Autor

Peter Walther hat verschiedene Publikationen zu literatur-, fotografie- und zeitgeschichtlichen Themen herausgegeben. Dazu gehören Bücher über Goethe, Fontane, Thomas Mann, Hans Fallada, über Schriftsteller im Ersten Weltkrieg sowie verschiedene Bildbände mit historischen Farbaufnahmen. Er hat außerdem als Kurator diverser Ausstellungen gewirkt. Sein spezielles Interesse gilt den frühen Verfahren der Farbfotografie.

Lewis W. Hine. America at Work
Hardcover, 5,5 x 7,7 in., 2,86 lb, 544 Seiten
ISBN 978-3-8365-7234-7
Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch
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Lewis W. Hine. America at Work (Bibliotheca Universalis)
Lewis W. Hine.
America at Work
US$ 20
Lewis W. Hine. America at Work (Bibliotheca Universalis)