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Bauhausmädels. A Tribute to Pioneering Women Artists

In Leinen gebunden, 6,7 x 9,4 in., 3,60 lb, 480 Seiten
US$ 40
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Das 1919 eröffnete Staatliche Bauhaus in Weimar gab zahlreichen jungen Frauen die Möglichkeit, ihnen bislang verschlossene Berufsfelder zu erlernen. Dieser Band stellt 87 von ihnen vor, Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen wie Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern und Otti Berger, die einen neuen, selbstbewussten Typus Frau verkörperten und ihr Recht auf künstlerische Selbstverwirklichung einforderten. Ihren verblüfften Zeitgenoss*innen galten sie in einer Mischung aus Skepsis und heimlicher Bewunderung schlicht als „die Bauhausmädels“.

Die Klasse von 1919

Junge Wilde? – Frauen am Bauhaus
Als 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar seine Pforten öffnete, bewarben sich, angelockt vom progressiven Charakter der Schule, mehr junge Frauen als Männer um die Studienplätze. Die Genderpolitik am Avantgardeinstitut war allerdings keineswegs vorbildlich: Von Gropius und den meisten der lehrenden und mitstudierenden Männer argwöhnisch beäugt, bei der Entfaltung ihrer Talente nach Kräften behindert und nach Möglichkeit in die „Frauenklasse“, die Weberei, abgedrängt, eroberten sie sich dennoch alle Fachbereiche, auch neue Medien wie die Fotografie und bislang als rein „männlich“ begriffene Domänen wie Bildhauerei, Industriedesign oder Architektur. Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern und Ellen Auerbach, Friedl Dicker, Anni Albers, Otti Berger und viele mehr schrieben mit ihren Werken Kunst- und Designgeschichte und verkörperten manchmal tatsächlich die „Neue Frau“, die in der Weimarer Republik Prototyp eines neuen Frauenbildes wurde. Ihren verblüfften Zeitgenoss*innen galten sie in einer Mischung aus Skepsis und heimlicher Bewunderung schlicht als „die Bauhausmädels“.

Dieser Band stellt mit fast 400 Porträtfotos, die alle zwischen 1919 und 1933 entstanden sind, 87 Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen vor, von denen viele lange Zeit vergessen waren. Neue archivarische Funde vervollständigen darüber hinaus unser Bild der wenigen prominenten Bauhaus-Frauen wie Lucia Moholy, die, nach der Machtübernahme der Nazis aus Deutschland geflohen, ihr Archiv mit 650 Glasnegativen ihrer berühmten Architektur-, Objekt- und Porträtaufnahmen Gropius anvertraut hatte und später nur auf juristischem Wege ihr Urheberinnen- und Eigentumsrecht geltend machen konnte, Gertrud Arndt, die eigentlich Architektur studieren wollte, dann in der Weberei landete und sich schließlich ganz der Fotografie zuwandte, oder Marianne Brandt, die als erste Frau in der Metallwerkstatt des Bauhauses arbeiten durfte und deren Entwürfe für Leuchten, Aschenbecher und andere Haushaltsgegenstände bis zum heutigen Tag von Alessi verwendet werden.
Der Autor

Patrick Rössler lehrt Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt. Er beschäftigt sich mit visueller Kommunikation in historischer Perspektive und ist Kurator mehrerer Ausstellungen zum Bauhaus, darunter Die neue Linie 1929 – 1943. Das Bauhaus am Kiosk und Herbert Bayer: Die Berliner Jahre – Werbegrafik 1928–1938. Zum Bauhausjahr 2019 erscheinen von ihm u.a. Bauhaus Bodies und Neue Typografien. ​Bauhaus & mehr: 100 Jahre funktionales Grafikdesign in Deutschland.

Bauhausmädels. A Tribute to Pioneering Women Artists
In Leinen gebunden, 6,7 x 9,4 in., 3,60 lb, 480 Seiten
Gio Ponti. Art Edition (Limited Edition)

Gio Ponti.
Art Edition

US$ 3.500
Beatriz Milhazes (Limited Edition)

Beatriz Milhazes

US$ 1.250
Arts & Architecture 1945-49

Arts & Architecture 1945-49

Neuausgabe, nur US$ 70
Originalausgabe US$ 800
Save US$ 730
Bauhaus. Aktualisierte Ausgabe

Bauhaus.
Aktualisierte Ausgabe

US$ 70
Decorative Art 50s (Midi-Format)

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Decorative Art 60s

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US$ 40
1000 Lights (Bibliotheca Universalis)

1000 Lights

US$ 20
Bauhaus. Aktualisierte Ausgabe (Bibliotheca Universalis)

Bauhaus.
Aktualisierte Ausgabe

US$ 20