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Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger

Hardcover, 8,5 x 13,4 in., 2,93 lb, 224 Seiten
US$ 40
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Das Berlin der 1920er, die feiernde, rasante Metropole voll exzessiver Lebenslust, ist einer der großen Mythen des 20. Jahrhunderts. Dieses einzigartig stimmungsvolle Buch vereint Illustrationen von Robert Nippoldt und Texte von Boris Pofalla zu einem atmosphärisch dichten Porträt dieser pulsierenden Stadt, ihrer Menschen und Ideen in einem Jahrzehnt voller Umbrüche und Extreme – von den Lichtern der Prachtstraßen zum Grau der Mietskasernen, vom Geschrei in den Sporthallen bis zur Stille der Theatersäle.

Sinfonie einer Großstadt

Schein und Sein: Berlin in den 1920ern
Das Berlin der Goldenen 1920er ist eine Erfolgsstory, die das 20. Jahrhundert seinen Kindern und jetzt auch Kindeskindern immer wieder gerne erzählt: so viel Rasanz, Theatralik, Drama, Lichter der Großstadt, Verkehrschaos, Leben, das laut auf sich aufmerksam macht, will es nicht in Hinterhöfen und Mietskasernen verkümmern, Cabaret, Theater, Funk, Film, Reklame, Bubikopf und Monokel, queere Kieze, Charleston und der „Onkel Bumba aus Kalumba“; alles rennt, rast und schwoft, jeden Tag breaking news, Sensationen und Spektakel. An dieser Geschichte, deren Strahlkraft heller leuchtet als fünf Millionen Osram-Birnen (Werk Berlin-Friedrichshain), haben viele mitgestrickt: Kunstschaffende, City Girls, Gigolos, Bohemiens, Intellektuelle, Koksbarone, Ringvereine und Politgangster, Wissenschaftler, Sportskanonen und Spekulanten, Dr. Mabuse, Mackie Messer, Maria, der schöne Maschinenmensch und eine endlose Parade von tanzwütigen Nachtschwärmern.

Nach den Bestsellern Hollywood in the 30s und Jazz: New York in the Roaring Twenties hat sich Illustrator Robert Nippoldt diesmal mit dem Schriftsteller Boris Pofalla zusammengetan, um den Geist dieses Jahrzehnts in einem atmosphärisch dichten Album einzufangen.

Nippoldt stellt nicht nur bekannte Figuren wie Lotte Reiniger, Christopher Isherwood, Albert Einstein, Kurt Weill, Marlene Dietrich und George Grosz vor, sondern auch Thea Alba, „die Frau mit zehn Gehirnen“, Magnus Hirschfeld, den „Einstein des Sex“, und den berühmt-berüchtigten Ganoven Adolf Leib. Bevor Weltwirtschaftskrise und Naziherrschaft Berlin das Licht ausknipsen, zeigt uns Nippoldt noch einmal alles: die grellen Lichter der Großstadt und das Grau der Fabriken, Hinterhöfe und Mietskasernen, das Geschrei der Sporthallen und die Stille der Theatersäle, den Gesang der Comedian Harmonists und Marlene Dietrich, die sich zylinderbehütet eine Zigarette anzündet und dann – kluge Frau – ein Dampferticket nach Hollywood kauft.

Auszeichnungen:
  • ADC Award, 2019, New York
  • iF Design Award, 2019, Hannover
  • A’ Design Award, 2019 Como/Italy
  • Econ Megaphone Award, Shortlist, 2019, Berlin
  • Indigo Design Award, 2019, Amsterdam
  • German Design Award, 2019, Frankfurt
  • Best Book Award, 2018, Los Angeles
  • Berlin Type Award, 2018, Berlin
  • Red Dot Design Award, 2018, Essen
  • ADC Award, 2018, Berlin
  • Joseph Binder Award, 2018, Vienna
  • International Design Award, 2018, Los Angeles
  • International Creative Media Award, 2018, Meerbusch
  • Stiftung Buchkunst, Shortlist, 2018, Frankfurt
Die Autoren

Robert Nippoldt ist Zeichner und Buchkünstler. Einem größeren Publikum bekannt wurde er durch seine preisgekrönten Bücher über das Amerika der 1920er und 1930er Jahre Gangster, Jazz und Hollywood. Zusammen mit dem Trio Größenwahn präsentiert er Ein rätselhafter Schimmer, eine poetische Amüsierschau über das Berlin der 20er.

Boris Pofalla studierte Kunstgeschichte und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er ist Autor und Kunstkritiker der Welt. 2015 erschien sein Debütroman Low. Er lebt in Berlin.

Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger
Hardcover, 8,5 x 13,4 in., 2,93 lb, 224 Seiten
Berlin. Portrait of a City

Berlin.
Portrait of a City

US$ 70
Jazz. Im New York der wilden Zwanziger

Jazz.
Im New York der wilden Zwanziger

US$ 40