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Automobile Design Graphics

Hardcover, 9,8 x 12,5 in., 5,35 lb, 368 Seiten
US$ 60
Was ist noch schöner als ein neues Auto? Die Vorfreude auf das neue Auto: Die Vermarktung von Autos war ein akribisch geplanter Prozess, zu dem auch eine Verkaufshilfe gehörte, in der sämtliche Tugenden des jeweiligen Automobils im Detail angepriesen wurden: der Prospekt. Automobile Design Graphics stellt erstmals über 500 dieser seltenen Sammlerstücke zusammen, von fast in Vergessenheit geratenen Herstellern wie Tucker, Ajax oder Columbia bis zu den Legenden der Branche wie General Motors, Ford und Chrysler.

Ein kleiner Traum darf’s sein

Die Kunst, mehr als nur ein Auto zu verkaufen

Wie verkauft man dem Konsumenten eine der größten Anschaffungen seines Lebens? Die Vermarktung von Autos war ein akribisch geplanter Prozess, zu dem nicht nur die klassische Werbung gehörte, sondern auch eine Verkaufshilfe, in der sämtliche Tugenden des jeweiligen Automobils im Detail angepriesen wurden: der Prospekt. Oft war er überdimensioniert und mit großem Aufwand produziert, enthielt Pergamentseiten und Klarsichtfolien, Lack- und Stoffproben und vor allem: es gab ihn nur beim Händler oder auf Ausstellungen, weshalb die Broschüren echter Autoklassiker unter Sammlern heute fast so begehrt sind wie die Oldtimer selbst.

Dennoch werden diese Prospekte meist übersehen, wenn von der Geschichte des Automobils oder von Fahrzeugdesign die Rede ist. Dabei ist diese scheinbare Nebensächlichkeit ein überraschend aufschlussreicher Spiegel der Entwicklungen des Geschmacks und Konsumverhaltens seit der Frühzeit des Automobils. Automobile Design Graphics präsentiert zum ersten Mal einen umfassenden Überblick über diese nahezu in Vergessenheit geratenen Gattung der produktbegleitenden Werbung. Der Band enthält einige der besten Beispiele der Gebrauchskunst und -grafik aus den ersten acht Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Muster der umfangreichen Händlerhandbücher ergänzen diese Sammlung zu einem wahren Augenschmaus, der zudem einen hohen Informationswert besitzt. So ist der Bildband nicht nur für Automobilenthusiasten von Interesse, sondern ebenso für Grafiker und alle, die sich für Automobilgeschichte begeistern.

Essays des Automobil- und Kulturhistorikers Jim Donnelly und des führenden Designhistorikers Steven Heller bieten Einblicke in die Geschichte der wichtigsten und beliebtesten amerikanischen Automarken, von den fast vergessenen (Tucker, Ajax, Columbia) bis zu den legendären (General Motors, Ford, Chrysler). In Zeiten der Krise für die Automobilindustrie, der Ölknappheit und der allgegenwärtigen Budgetkürzungen legt dieses Buch Zeugnis ab von einer vergangenen Epoche, als Autos noch der Stoff waren, aus dem die Träume sind.
Der Herausgeber

Kulturanthropologe und Grafikdesign-Experte Jim Heimann ist Executive Editor bei TASCHEN in Los Angeles. Er ist Autor zahlreicher Bücher über Architektur, Popkultur und die Geschichte der amerikanischen Westküste, insbesondere Los Angeles und Hollywood, darunter TASCHEN’s Surfing, Los Angeles. Porträt einer Stadt, California Crazy und die Buchreihe All-American Ads.

Die Koautoren

Steven Heller ist Co-Vorsitzender des Studiengangs „School of Visual Arts MFA Designer as Author“. Er war 33 Jahre lang Art Director der New York Times, schreibt die Kolumne „Visuals“ für die New York Times Book Review und ist Autor von 120 Büchern über Grafikdesign, Illustration und politische Karikatur.

Jim Donnelly ist leitender Redakteur der weltweit führenden Zeitschrift für automobile Traditionspflege Hemmings Motor News. Außerdem hat er für Hemmings Classic Car, Sports & Exotic Car und Muscle Machines geschrieben und ist Verfasser der Rennfahrerbiografie Miller’s Time.

Automobile Design Graphics
Hardcover, 9,8 x 12,5 in., 5,35 lb, 368 Seiten
Automobile Design Graphics - Nicht verfügbar
Automobile Design Graphics
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