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James Lovelock et al. Die Erde und ich

Hardcover, mit Drehscheibe und Ausklappseiten, 8,3 x 10,8 in., 2,31 lb, 168 Seiten
US$ 35
Ausgabe: Englisch
Verfügbarkeit: Auf Lager
Welches Wissen sollten wir aus einer Zeit, in der wir unseren Planeten in einem Maße geschädigt haben, das irreparabel erscheint, mit in die Zukunft nehmen? Diese illustrierte Anthologie, konzipiert vom Wissenschaftsvisionär James Lovelock, ist eine Gebrauchsanweisung für das 21. Jahrhundert, ein Reiseführer in die Zukunft. Ein Team von zwölf Wissenschaftlern diskutiert die Dinge, die unsere Welt im Großen und im Kleinen zusammenhalten, und stellt die neuesten Entdeckungen und Denkansätze vor – von der Astronomie über die Neurowissenschaften bis zur Quantenphysik.

Die Welt von morgen

Eine Gebrauchsanweisung für die Zukunft des Menschen
„Wir sind unter schnell wachsenden Datenbergen begraben. Vor diesem Hintergrund soll das vorliegende Buch nicht zur Masse der Daten beitragen, sondern echtes Wissen bieten.“ —James Lovelock

Wir Menschen sind außergewöhnliche Geschöpfe. Wir haben uns zur dominierenden Spezies auf dem Planeten entwickelt und ihn derart umgestaltet, dass viele schon von einem neuen Erdzeitalter sprechen, dem Anthropozän.

Aber unser privilegierter Status eröffnet nicht nur immer neue Möglichkeiten, er nimmt uns auch in die Pflicht: Wie sollten wir durch das neue Erdzeitalter reisen? Welches Wissen sollten wir mitnehmen? Diese illustrierte Anthologie ist ein Reiseführer in die Zukunft für den Menschen des 21. Jahrhunderts. Nach einer Idee von James Lovelock, dem Urheber der Gaia-Theorie, ermuntert das Buch zu einem ganzheitlichen Verständnis unserer Lebenswirklichkeit. Ähnlich wie die Gaia-Theorie unsere Erde als lebendiges Ganzes betrachtet, so bringt Die Erde und ich eine Reihe renommierter Autoren aus dem gesamten Spektrum der Wissenschaft zusammen, um auf breiter Grundlage ein Verständnis davon zu vermitteln, wer wir sind und wo wir uns befinden.

Wie alle guten Reiseführer zeigt Die Erde und ich sowohl komplexe Einzelheiten als auch übergeordnete Strukturen auf. In zwölf Kapiteln zoomen wir uns von Wissenschaft zu Wissenschaft aus unserem ewig expandierenden Universum hinein in unsere winzigen, aber mächtigen Zellen. Astronomie, Geologie, Neurowissenschaften und Wirtschaftstheorie: Wir sehen Sterne explodieren, betrachten die Schichten des Lebens unter unseren Füßen, rücken den Fakten hinter den Klimakontroversen zu Leibe und denken über unsere wachsende Vertrautheit mit der Technik.

Zu unseren fachkundigen Reiseführern zählen die Quantenphysikerin Lisa Randall, der Astronom Martin Lord Rees, der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Biologe Edward O. Wilson und der Nobelpreisträger und Neurowissenschaftler Eric Kandel. Ihre packenden Essays und Berichte geben – mit Werken des britischen Künstlers Jack Hudson anschaulich illustriert – neugierigen Lesern aller Altersgruppen einen Werkzeugkasten für eine aufgeklärte Zukunft an die Hand.


Der Herausgeber

James Lovelock ist ein unabhängiger Wissenschaftler, Umweltaktivist und Urheber der Gaia-Theorie, die die Erde als lebendes und sich entwickelndes System betrachtet, das nach einer Selbstregulierung strebt, so dass das aktuelle Leben auf ihr gedeihen kann. Lovelock wurde zu den 100 führenden Intellektuellen der Welt gezählt (Prospect), als „wissenschaftlicher Visionär“ (The Times) und als „einer der größten Denker unserer Zeit“ bezeichnet.

Der Illustrator

Jack Hudson ist ein britischer Illustrator mit besonderem Interesse an wissenschaftlichen Themen und dem Wechselspiel zwischen Makro- und Mikro-Maßstäben. Er hat unter anderem für The New York Times, Transport for London, Google Chrome und The Guardian gearbeitet.

Die Koautoren

Martin Rees ist königlich britischer Astronom sowie emeritierter Professor für Kosmologie und Astrophysik der Universität Cambridge. Er ist Autor und Coautor von mehr als 500 Fachartikeln und acht Büchern; sein besonderes Interesse gilt der Hochenergie-Astrophysik und der Frühzeit der Entstehung von Sternen und Galaxien. Zu den internationalen Auszeichnungen, die Rees erhielt, gehören unter anderem der Balzan-Preis und der Einstein-Preis des Weltkulturrates.

Lisa Randall ist Professorin für Naturwissenschaften an der Harvard University und eine führende Expertin für Teilchenphysik und Kosmologie. Ihre Forschung konzentriert sich insbesondere auf zusätzliche Raumdimensionen. Sie ist Mitglied der National Academy of Sciences, der American Philosophical Society und der American Academy of Arts and Sciences. Das Magazin Time nahm sie 2007 in die Liste der „100 einflussreichsten Personen“ auf.

Lee R. Kump ist Professor und Institutsleiter für Geowissenschaften an der Pennsylvania State University. Er ist Mitglied der Geological Society of America und der Geological Society of London sowie Mitarbeiter des NASA-Instituts für Astrobiologie und des Earth System Science Center der Pennsylvania State University. Im Jahr 2000 wurde er mit der Distinguished Service Medal der Geological Society of America ausgezeichnet.

Tim Radford ist freier Journalist und war Wissenschaftsredakteur des Guardian. Er wurde von der Association of British Science Writers viermal als Wissenschaftsautor des Jahres ausgezeichnet und erhielt 2005 einen Preis für sein Lebenswerk. Er ist Ehrenmitglied der British Science Association und Mitglied der Royal Geographical Society.

Vicky Pope ist Leiterin der Abteilung für Integration und Wachstum beim Met Office, dem britischen Wetterdienst. Sie war Gründungsmitglied des Hadley Centre, das 1990 eingerichtet wurde, um die Politik mit Klimavorhersagen zu unterstützen, und war von 2005 bis 2010 bei der Weltumweltkommission tätig.

Edward O. Wilson ist Biologe, Naturforscher und emeritierter Professor der Harvard University. Er wird auch als „Vater der Biodiversität“ bezeichnet. Sein Spezialgebiet ist das Verhalten von Ameisen. Vor dem Hintergrund seiner umfangreichen Kenntnisse über kleinere Lebewesen erforscht Wilson die kompliziert verknüpften Systeme der Natur. Außerdem erhielt er zweimal den Pulitzer-Preis für allgemeine Sachbücher.

Oliver Morton ist Wissenschaftsautor und Redakteur. Er verfasste zahlreiche Beiträge für Discover, National Geographic, Wired und andere Zeitschriften. Er ist Redaktionsleiter beim Economist und war früher Nachrichten- und Feature-Redakteur bei Nature. Morton ist Fellow des Hybrid Vigor Institute, das den Austausch und die Pflege von Interessen in der interdisziplinären Forschung fördern soll.

Eric Kandel ist Professor für Gehirnforschung an der Columbia University und Gründungsdirektor des Center for Neurobiology and Behavior. Er erhielt 2000 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Erforschung der molekularen und zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis.

John Gray ist politischer Philosoph; sein besonderes Interesse gilt der analytischen Philosophie und Ideengeschichte. Er war Professor for Human Thought an der London School of Economics und Gastprofessor in Harvard und Yale. Gray schreibt regelmäßig für den Guardian, The Times Literary Supplement und New Statesman, wo er der leitende Buchrezensent ist.

Fred Pearce ist freier Autor und Journalist sowie Mitglied der Royal Scottish Geographical Society. Er war seit 1992 Umweltberater des New Scientist und wurde 2011 von der Association of British Science Writers mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Bryan Appleyard ist freier Journalist und Autor sowie früheres Mitglied des Weltwirtschaftsforums. Er war Redakteur für Finanznachrichten bei der Times und schreibt derzeit Features für die Sunday Times.

Tomáš Sedláček ist Wirtschaftswissenschaftler, Dozent und Autor. Der frühere wirtschaftspolitische Berater von Präsident Václav Havel ist heute Chefstratege für Makroökonomie der tschechoslowakischen Handelsbank ČSOB und Mitglied im Global Agenda Council on New Economic Thinking des Weltwirtschaftsforums.

James Lovelock et al. Die Erde und ich
Hardcover, mit Drehscheibe und Ausklappseiten, 8,3 x 10,8 in., 2,31 lb, 168 Seiten
ISBN 978-3-8365-5111-3
Ausgabe: Englisch
James Lovelock et al. Die Erde und ich
James Lovelock et al.
Die Erde und ich
US$ 35
James Lovelock et al. Die Erde und ich