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Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?

In Leinen gebunden, 6,8 x 9,4 in., 3,56 lb, 600 Seiten
US$ 40
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Die Künstlerin Charlotte Salomon wurde bei der Ankunft in Auschwitz am 10. Oktober 1943 ermordet. Sie war 26 Jahre alt. Der autobiografische Bilderzyklus Leben? oder Theater?, den sie hinterließ, ein Gesamtkunstwerk aus Bild, Text und Musik, ist eine künstlerische Leistung, die alle Register sprengt: ein multimedialer Geniestreich und ein einzigartiges Dokument, von dem wir die 450 wichtigsten Blätter zeigen.

Kundenbewertungen (2)

„Malen am Rande des Abgrunds“

Charlotte Salomons Bilderzyklus „Leben? oder Theater?“
„Sorg gut dafür, es ist mein ganzes Leben!“ Mit diesen Worten übergab die Künstlerin Charlotte Salomon (1917–1943) einem Freund ihren Bilderzyklus Leben? oder Theater? Einige Monate später wurde sie – im Alter von 26 Jahren – in Auschwitz ermordet.

Das Werk, das Salomon hinterließ, ist im wahrsten Sinne des Wortes ihr pièce de résistance. Dichtung, Musik und Bilder von glühender Intensität vereint die Künstlerin zu einer fiktionalisierten Autobiografie, die alle Facetten ihres Leben umkreist: die Kindheit und Jugend in Berlin, das Kunststudium im Schatten des Dritten Reichs, Charlottes Beziehung zu dem Musik­pädagogen Alfred Wolfsohn, das Exil in Frankreich und vor allem die von Suiziden überschattete Familiengeschichte.

Den destruktiven Kräften tritt sie mit subtiler Ironie entgegen und setzt dabei fantastische Elemente und verspielte Pseudonyme ein. Ihren Zyklus, von dem hier die 450 wichtigsten Gouachen gezeigt werden, kennzeichnen schonungslose Offenheit und bemerkenswerte Beobachtungsgabe. „Etwas ganz Verrückt-Besonderes zu unternehmen“, hatte Charlotte Salomon sich vorgenommen und damit ein unvergleichbares Werk von großer künstlerischer Kraft geschaffen, das alle Register sprengt.
Die Autoren

Judith C. E. Belinfante studierte Moderne Geschichte an der Universität von Amsterdam. Von 1976 bis 1998 leitete sie als Direktorin das Jüdische Historische Museum in Amsterdam. Nach ihrer anschließenden Zeit als Parlamentsabgeordnete war sie von 2003 bis 2008 leitende Kuratorin der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Amsterdam. Den Vorsitz der Charlotte-Salomon-Stiftung hatte sie von 2002 bis 2017 inne.

Evelyn Benesch ist stellvertretende Direktorin des Bank Austria Kunstforums in Wien. In ihrer langjährigen Tätigkeit als Ausstellungskuratorin hat sie sich mit den verschiedenen Künstlern der klassischen Moderne beschäftigt – von Paul Cézanne bis Henri de Toulouse-Lautrec, von den Futuristen bis zu den Brücke-Malern, mit Pierre Bonnard oder Balthus.

Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?
In Leinen gebunden, 6,8 x 9,4 in., 3,56 lb, 600 Seiten

Kundenbewertungen (2)

Liebevolle Ausstattung

Max, 03. November 2021
Die überaus liebevolle Ausstattung dieses Buches entspricht der Bedeutung der zumindest mir vorher völlig unbekannten Autorin und versucht, ihrem schrecklichen Schicksal ein wenig nahe zu kommen.

Komplett und sehr gut gemachtes Buch!

DejaVu DeArt, 29. Oktober 2021
Diese Sammlung von Zeichnungen von Charlotte Salomon erklärt ihr ganzes Leben, ihre Erfahrungen und ihre Emotionen. Sehr beeindruckend und empfehlenswert!