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Der Mann, der die Skulpturen zum Tanzen brachte

Calder

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Wenn eines Tages die endgültige Liste jener erstellt werden sollte, die die Bildhauerkunst der letzten hundert Jahre entscheidend prägten, wird der Meister der Bewegung, Alexander Calder (1898-1979), der Mann, der die Skulpturen zum Tanzen brachte, zweifellos auf den vordersten Plätzen zu finden sein. Calder hob die Skulptur von ihrem Sockel, setzte sie dem Wind aus und hinterließ uns kinetische Tummelplätze des Geistes. Er setzte an jenem Punkt an, an dem Moderne und Natur miteinander verschmolzen und entwickelte künstlerische Raumobjekte, die das Medium ein für allemal veränderten. Als Duchamp 1932 Calder in dessen Pariser Atelier einen Besuch abstattete, prägte er für die aus Draht und Scheiben fein geformten Skulpturen des Künstlers, Gebilde, die schon bald ungeheuer populär wurden, den Begriff "Mobiles".

Doch Calder, mit Miró, Mondrian und Léger befreundet, beließ es nicht bei seinen Neuerungen. Er malte, zeichnete, schuf Gouachen, entwarf Spielzeuge, Textilien und gestaltete Gebrauchsgegenstände. In den 1960er- und 1970er-Jahren widmete sich Calder, der nicht nur mit Mobiles in die Luft, sondern auch meisterlich mit Tinte auf Papier zeichnete, monumentalen Objekten, Mobiles und "Stabiles", mit denen er die Dynamik der modernen Stadt zum Ausdruck brachte. Zu einer Zeit, als die Skulptur geradezu als Antithese von Bewegung verstanden wurde, entfesselte Calder ihre Schwerkraft und setzte ihre Elemente in einem plastischen Werk frei, das auch die Kunstwelt von heute noch mit seinen Winden der Veränderung durchweht.

Über die Reihe

Jeder Titel in TASCHENs Kleiner Reihe – Kunst enthält:

  • eine ausführliche chronologische Zusammenfassung von Leben und Werk des Künstlers, die dessen kulturelle und historische Bedeutung würdigt
  • eine prägnant verfasste Biographie
  • insgesamt rund 100 Farbabbildungen mit erläuternden Bildunterschriften