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"Die Rückkehr zur Normalität, ja selbst ‚Wohlstand für alle' (Ludwig Erhard), scheinen in greifbare Nähe gerückt. Diese sprichwörtlichen Wirtschaftswunder-Jahre von 1952 bis 1967 dokumentiert ein kapitaler Bildband mit 218 Aufnahmen des prominenten Bonner Fotojournalisten Josef Heinrich Darchinger. Brillante Großbildtechnik und professionelles Gespür für das Exemplarische im scheinbar Banalen verleihen diesen Blicken in die Wohnzimmer, Schulen, Fabriken, Krankenhäuser und Polit-Zentren der Adenauer-Zeit ein Flair unbestechlicher Authentizität ... Ein nostalgisches Terrain ohne Taschenrechner, Kopierer, Kühlkost, Pille und Feinstrumpfhose vor dem Aufbruch ins Paradies der Supermärkte, Discos, Handys, iPods und Flatrates."
art, Hamburg
Germany
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"Josef Heinrich Darchinger wurde auch ‚Das Bonner Auge' genannt. In den 60er-Jahren prägte er als Fotograf für Spiegel und Zeit das Bild der Bonner Republik mit. Zuvor hatte der heute 83-Jährige die Aufbaujahre dokumentiert. In einem opulenten Bildband ... zeichnen seine Aufnahmen nun ein ebenso umfassendes wie intimes Bild dieser Zeit, das weder verklärt noch verkitscht. Vor den Ruinen ihrer Vergangenheit wagen die Menschen mit Käfer und Kamellen den Aufbruch in die Zukunft. Bald schon prägen rauchende und leuchtende Konsumtempel das Stadtbild."
Sonntag Aktuell, Stuttgart
Germany
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"Der Rheinländer Josef Heinrich Darchinger fotografierte ein halbes Jahrhundert Bonner Politiker, machte Porträts, die zu Ikonen der Bonner Republik wurden und zeigte die menschliche Seite der Mächtigen. Nun erscheinen erstmals seine frühesten Bilder aus den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders. Es ist eine Premiere, die in Staunen versetzt ... Egal ob Politiker oder die Welt des kleinen Mannes: in jedem seiner Fotos spürt man die Präsenz des Fotografen. Seine Persönlichkeit. Seine Sympathie für die Menschen - für ein Nachkriegsdeutschland, das uns heute fast exotisch erscheint."
NDR.de, Hamburg
Germany
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„Mutti gießt Kaffee auf, Vati schaut zu, Sohnemann nestelt an der Decke. Die Kleinfamilie formiert sich. Es gibt Sonntagsausflüge, der neue Wohlstand ist unübersehbar. Man schreibt das Jahr 1958 und fährt mit dem Coupé zum Picknick. Deutschland ist Wunderland. Die Strassen werden breiter, die Regale in den Kaufhäusern quellen über, und auch der kleine Mann hat das Gefühl, dass es einen Platz für ihn gibt. Diese Aufbruchzeit hat Josef Heinrich Darchinger mit der Kamera festgehalten. Ab 1952 in Schwarz-Weiß und immer öfter auch in Farbe fotografierte er, wie das Land ein neues Gesicht erhielt … Der großformatige, von kundigen Kurztexten Klaus Honnefs eingeführte, Band führt den Aufbruch eines Landes zwischen Irritation und Lebensfreude lebhaft vor Augen.“
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Zürich
Switzerland
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"Wenn die Bundesrepublik im nächsten Frühjahr ihren 60. Geburtstag feiert, dann liegt bereits ein opulentes und gewichtiges Geburtstagsgeschenk auf dem Tisch. Man muss dafür den halben Wohnzimmertisch frei räumen, um den langjährigen Spiegel-Fotografen Jupp Darchinger auf seiner fotografischen Reise durch die frühe Bundesrepublik von 1952 bis 1967 zu begleiten. Darchingers Welt war die Bonner Republik, er gilt als d e r Fotograf jener längst entschwundenen Zeit. Der Band ist nicht nur ein dickleibiges Album mit zahlreichen Schwarz-Weiß und Farbfotos, sondern ist mit seinen 40 mal 33cm auch ein besonders stattliches Exemplar eines großformatigen Fotobandes ... Darchinger hat wie nur wenige Vertreter seines Berufstandes einen präzisen Blick auf die Wirklichkeit mit dem Gefühl für den besonderen Augenblick glücklich verbunden."
Deutsche Presse Agentur, Berlin
Germany
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"Er saß mit Herbert Wehner am Küchentisch, Willy Brandt nannte ihn schlicht Jupp - so wie alle, die ihn gut kennen: Josef Heinrich Darchinger, 1925 in Bonn geboren, vielfach preisgekrönter Fotojournalist, Zeitzeuge und Chronist der Bundesrepublik. Ein halbes Jahrhundert hat er aus der provisorischen Hauptstadt am Rhein berichtet. Er galt als Institution mit engem Kontakt zu führenden Politikern, Künstlern und Intellektuellen, wobei er stets die Unabhängigkeit des Beobachters wahrte. Hof-Fotograf der Regierung war er nie. Jetzt erscheint im TASCHEN-Verlag der opulente Bildband Wirtschaftswunder mit kommentierten Fotos aus den Jahren 1925 bis 1967 ...Nicht die Regierenden, sondern das regierte Land steht im Mittelpunkt des neuen Bildbandes Wirtschaftswunder. Das Buch versammelt selten veröffentlichte Farbfotografien, die Jupp Darchinger auf seinen Reportagereisen zwischen 1925 und 1967 machte. Sein Sohn Frank hat sie im umfangreichen Archiv des Vaters aufgestöbert und - wo nötig - digital repariert, sie zeigen ein Land im Aufbruch, den Alltag der jungen Bundesrepublik, die nach dunkler Vergangenheit auf eine lichtere Zukunft hofft. Zu sehen sind deutsche Gemütlichkeit im Kalten Krieg, Nierentische und kulturelle Restauration, Momentaufnahmen aus einer Zeit, als alle Männer Hüte trugen, sich die akademische Jugend zum Tanztee traf und westdeutsche Neubausiedlungen noch ein besseres Leben versprachen ... Darchingers Bildern ist der Gestus des Staunens eigen. Sein Blick ist der des neugierigen Fremden, der kritisch, aber auch wohlwollend betrachtet."
DasErste.de, Köln
Germany
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