Josef Heinrich Darchinger, Wirtschaftswunder - Reviews
"Ein opulenter Bildband erinnert nun an jene Zeit, in der sich niemand an die Vergangenheit erinnern wollte ... Darchinger, der spätere Chronist der Rheinischen Republik, der Hausfotograf der sozialliberalen Koalition Willy Brandts und Walter Scheels war ein feiner Dokumentar seiner Zeit. In dem Band Wirtschaftswunder ... sind diese Zeugnisse leuchtend zu sehen ... Insofern ist dieser Bildband, sind Darchingers Arbeiten überhaupt wahr. So war es damals. Die Menschen lebten, hatten überlebt, litten nicht mehr Hunger, kämpften um Anschluss, um Wohlstand, um den Erhalt oder den Wiederaufbau von Familien."taz, BerlinGermany |
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"Die Straßen werden breiter, die Regale in den Kaufhäusern quellen über, und auch der kleine Mann hat das Gefühl, dass es einen Platz für ihn gibt. Diese Aufbruchzeit hat Josef Heinrich Darchinger mit der Kamera festgehalten. Ab 1952 in Schwarz-Weiß und immer öfter auch in Farbe fotografiert er, wie das Land ein neues Gesicht erhielt ... Der großformatige, von kundigen Kurztexten Klaus Honnefs eingeführte, Band führt den Aufbruch eines Landes zwischen Irritation und Lebensfreude lebhaft vor Augen."NZZ am Sonntag, ZürichSwitzerland |
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"Man muss den halben Wohnzimmertisch frei räumen, um den langjährigen Spiegel-Fotografen Jupp Darchinger auf seiner fotografischen Reise durch die frühe Bundesrepublik zu begleiten. Seine Welt war die Bonner Republik, er gilt schlechthin als der Fotograf jener längst entschwundenen Zeit. Der Band Josef Heinrich Darchinger. Wirtschaftswunder ist nicht nur ein dickleibiges Album mit zahlreichen Schwarz-Weiß- und Farbfotos, sondern mit seinen 40 mal 33 Zentimetern auch ein besonders stattlicher Fotoband. Darchinger hat bei allen heute vielleicht pittoresk erscheinenden Schnappschüssen nie den Blick für den Alltag der Menschen verloren, auch nicht für die sozialen Missstände des erst noch wachsenden Wirtschaftswunders, das ja am Anfang auch von Flüchtlingslagern und Notunterkünften gekennzeichnet war."Financial Times Deutschland, HamburgGermany |
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"Jetzt ist im TASCHEN-Verlag ein grandioser Bildband erschienen, der Darchingers schwarz-weißes überwiegend aber farbiges Bild jener Zeit vorführt: faszinierende Blicke auf die Not der Nachkriegsjahre ebenso wie auf die Dynamik von Arbeit, Freizeit, Konsum, Wohnungsbau und auf die Politik zwischen Adenauer und Brandt."Süddeutsche Zeitung, MünchenGermany |
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"'Ohne Antenne für das Besondere', sagte er, ‚ist man kein Fotograf'. Darchinger gehörte zu den ersten, die nach dem Krieg die Antenne ausrichteten. Wirtschaftswunder heißt ein üppiger Band mit Aufnahmen von 1952 bis 1967 - eine Chronik der frühen bundesrepublikanischen Jahre ... Die Werkschau Darchingers ist ein gesellschaftlicher Hausschatz, aber sie macht auch deutlich, wie sehr sich die Haltung gegenüber dem Fotografen verändert hat ... Wirtschaftswunder zeigt so gesehen nicht nur die Anfangsjahre einer verschwundenen Republik, das voluminöse Werk ist auch der Kontaktabzug einer verlorengegangenen Arbeitsweise. ‚Ich hatte ja zwei Berufe', sagt Darchinger heute. ‚Tagsüber war ich Fotograf. Und nachts war ich Fotolaborant."Frankfurter Rundschau, Frankfurt am MainGermany |
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"So entstanden Fotos für die Geschichtsbücher. Nicht die Regierenden, sondern das regierte Land steht im Mittelpunkt des Bildbandes Wirtschaftswunder. Das Buch versammelt selten veröffentlichte Farbfotografien, die Jupp Darchinger auf seinen Reportagereisen zwischen 1952 und 1967 machte ... Darchingers Bildern ist der Gestus des Staunens eigen. Sein Blick ist der des neugierigen Fremden, der kritisch, aber auch wohlwollend seine Umgebung betrachtet."Kulturzeit (3sat), MainzGermany |
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"Der Fotograf Josef Heinrich Darchinger begab sich von 1952 bis 1967 auf eine Reise durch das aufstrebende Land. Mit wachem Auge dokumentierte er alles, was ihm neu erschien: die ersten Reisebüros, schwefelgelb rauchende Kamine, leuchtende Neckermann-Fassaden oder einen Kaugummiautomaten. Dazwischen: Nüchtern und korrekt die Bewohner dieses Wunderlandes."Foto Hits, HeidelbergGermany |
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"Acht Jahre nach der Stunde null begann der Bonner Fotograf Joseph Heinrich Darchinger, kurz Jupp genannt, mit der fotografischen Dokumentation des Wideraufstiegs Deutschlands. Seine Bilder erzählen ein Stück der deutschen Geschichte."Wirtschaftswoche, DüsseldorfGermany |
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"Wer die Fotos Jupp Darchingers aus dem ersten Jahrzehnt nach dem Kriegsende betrachtet, die nun in einem Prachtband bei TASCHEN erschienen sind, dem kommen Zweifel an dieser Sichtweise. In grandiosen Aufnahmen hält Darchinger das Leben der Nachkriegsgeneration fest. Er blickt auf die Politik und die Bevölkerung, den Wiederaufbau und das Lebensgefühl. Darchinger ist der große Fotochronist der bundesdeutschen Anfangsjahre. Sein Buch bietet Anlass, die Fünfziger noch einmal zu durchmessen und das Märchen von der spießbürgerlichen Republik als Fabel zu entlarven. Darüber hinaus können uns die Fünfziger mitteilen, was in der Gegenwart verloren gegangen ist oder was heute als Nebensache bedeutungslos zu werden droht, in Wahrheit aber die Freiheit gesichert hat."Die Welt, BerlinGermany |
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"Seine Fotografien - in Farbe und Schwarz-Weiß - sind im Wortsinn einzigartige Dokumente der Zeitgeschichte: Viel zu teuer sei das Filmmaterial damals gewesen, um ein Motiv mehrfach zu fotografieren. Für den Bildband Wirtschaftswunder hat Josef Darchinger sein legendäres Archiv geöffnet und uns mit auf eine besondere Zeitreise genommen."TZ, MünchenGermany |
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