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Dem Ruf des Verlags folgend, kann dieses Buch in erster Linie als wunderbares Bilderbuch zum Herumblättern und Begucken überzeugen. Die Begleittexte indes offenbaren, daß Autor und/oder Lektorat keine wirklichen Experten des Themas sind, denn dafür finden sich zu viele kleine Fehlerchen. Einige Beispiele: auf Seite 144 heißt ein CBM 710 einfach nur CBM und ein Atari 800 wird als ein allerdings vollkommen anders aussehender 800 XL ausgegeben, auf Seite 189 sind die Modelle Atari 400 und 800 genau verkehrt herum gekennzeichnet, auf Seite 318 wird ein Sinclair QL als Spectrum bezeichnet und aus dem Text über den Spectrum auf Seite 159 verwiesen, wo wiederum kein Spectrum, sondern ein QL zu sehen ist. Obwohl auf den Seiten 190/191 Fotos aus dem Film "Tron" zu sehen sind, heißt es auf Seite 255 über den zehn Jahre später entstandenenen "Rasenmähermann", dies sei der erste Virtual-Reality-Film gewesen. Das Mac-Programm auf Seite 249 kann unmöglich, wie behauptet, Photoshop sein, denn das hat es zum angegebenen Zeitpunkt (1986) noch gar nicht gegeben. Und so weiter. Dies alles mögen Kleinigkeiten sein, die nur dem Insider auffallen, doch von einem renommierten Verlag wie Taschen sollte eigentlich bessere Sorgfalt zu erwarten sein. Sehr viel schwerer wiegen jedoch die riesigen Lücken, die in der Abhandlung der Historie des Home- bzw. Personalcomputers klaffen. Besonders die Leser der japanischen Ausgabe werden sich etwa fragen, warum im ganzen Buch mit keiner Silbe die MSX-Rechner erwähnt werden. MSX war ein Standard, der von Microsoft zusammen mit der japanischen Firma ASCII Corp. entwickelt wurde und Mitte der 80er Jahre zu einer Flut von Homecomputermodellen bekannter Elektronikhersteller wie Toshiba, Canon, Yamaha usw. bis - lange vor der Playstation - zu Sony führte, die diesem Standard folgten. Und es ist ein verdammter Jammer, daß in einem Buch wie diesem nicht endlich einmal auch die Systeme ST und Amiga dieselbe Würdigung erfahren wie der Macintosh, der hier - wie so oft - einseitig als die alleinige Wundermaschine dieser Zeit dargestellt wird. Immerhin waren Atari und Commodore keine unwichtigen Hersteller, gerade der Amiga war damals sowohl dem Macintosh als auch dem ST technologisch haushoch überlegen, dennoch taucht er nicht einmal im Index des Buches auf, keine einzige Abbildung zeigt diesen einstigen Traumrechner, dabei gäbe es da so viel schönes, nachgerade klassisches Bildmaterial (Deluxe Paint mit Tut-Ench-Amun-Konterfei, NewTeks Videotoaster usw.). Die einzige Erwähnung findet sich auf den Seiten 303/304, in einer Art Register im Anhang des Buches, und wieder einmal sind Details fehlerhaft wiedergegeben (als Nachfolgemodelle des Amiga 1000 werden die Modelle A2000, A500, A3000, A400 und das CD32 genannt; einen A400 hat es nie gegeben, und sowohl das CDTV, das noch vor dem Philips CDi auf den Markt kam, als auch der A600, der UNIX-fähige A2500 und der ziemlich erfolgreiche A1200 fehlen in der Aufzählung). Fazit: Im Grunde ein schönes Buch, das jedoch lauthals nach einer kräftig überarbeiteten Version 2.0 schreit.
Christian Melsa
Germany
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"spannende Zeitreise durch die Computer-Welt - die Geschichte des Rechners als sinnliches Lese-Erlebnis ... Der edel silberne Hardcover-Einband, eine Fülle von Fotos und Illustrationen und ansprechende Typographie machen diese Computergewschichte zur sinnlichen Erfahrung nicht nur für Computer-Freaks."
Aachener Zeitung, Aachen
Germany
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"Ein Prachtband für alle Nostalgiker und Computerfreunde"
Mac Life, Kiel
Germany
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"Mit Anekdoten, Informationen und vor allem vielen Bildern von 1940 bis heute lädt der Band zu einer spannenden Zeitreise ein."
Page, Hamburg
Germany
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"Eine Augenweide: ein Bildband erzählt die Geschichte der universalen Maschine. Schon der silbrig glänzende Umschlag mit dem Prägedruck signalisiert: hier kommt etwas Wertvolles ... Der Publikation gelingt es, aus dem für die meisten Zeitgenossen etwas sperrigen Sujet 'Die Geschichte des Computers' eine Art Lifestyle-Thema zu machen ... Die Thematik, die man normalerweise eher im Technikmuseum oder in trockenen Publikationen apokrypher Fachverlage vermuten würde, wird unter den Händen des Berliner Grafikdesigners Christian Wurster zu einem interessanten, vorzüglichen Lesebuch. Es richtet sich an alle, die nicht Informatik studiert haben, aber trotzdem wissen wollen, wie diese Maschine auf den Schreibtisch vor uns gekommen ist. Dieses Buch ist, was die Apple-Computer unter den Rechnern sein sollen: 'Computers' for the Rest of us ... Computerjournalisten wie Gero von Randow, Boris Gröndahl und Klemens Polatschek erinnern sich in kurzen Zwischentexten an ihre ersten Rechner. So entsteht ein lebhaftes Bild der Maschinen, die für kurze Entwicklungszyklen ein Lebensinhalt sein können ... Doch das Beste an 'Computers' sind die mühevoll in Firmenarchiven, dem Internet und bei Firmen zusammengesuchten Fotos. Auf ihnen sieht man, wie in der Nachkriegszeit Amerikaner, Ukrainer oder Chinesen vor riesigen Schränken stehen und 'programmieren', in dem sie Stecker umstöpseln und Kabel verlöten."
Telepolis, München
Germany
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"Bilder, die die Welt bewegten. Mit faszinierenden Fotos erzählt ein neues Buch die Geschichte des Computers ... Die Entwicklung des Computers wird in einer ganzen Reihe von Büchern dargestellt - doch keines zeigt dabei so viele schöne Bilder wie 'Computers - eine illustrierte Geschichte'. Autor Christian Wurster hat es hervorragend verstanden, einen erklärenden Text mit persönlichen Eindrücken verschiedener Gast-Autoren und vielen Bildern aus der Computer-Historie zu verbinden."
Stern, Hamburg
Germany
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"Ein Buch, das es in dieser Vollkommenheit und Ausführlichkeit bisher nicht gab. Ein Fest vor allem für die Augen,"
General-Anzeiger, Bonn
Germany
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"Erstmals erscheint nun ein Buch, das die Geschichte des Computers Revue passieren lässt. Autor Christian Wurster zeigt alle Meilensteine dieser Entwicklung auf ... Die Tatsache, dass Wurster immer wieder auf den Zusammenhang von Technik und Design verweist, macht diese wissenschaftlich fundierte Rundschau, die bei den Laptops und PDAs von heute endet, zum Vergnügen."
Profil, Wien
Germany
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"das Querformat erklärt sich sofort mit dem Titel 'Computers. Eine illustrierte Geschichte' ... Das Querformat imitiert den Bildschirm ... Sie ist also ganz schön komplex, die rasante Entwicklung des Computers, von der nicht nur Christian Wurster, sondern auch renommierte Autoren wie Gero von Randow oder Boris Gröndahl berichten - zwischen den hunderten von oftmals ebenso hinreißenden wie verblüffenden Fotografien, die die Geschichte des Rechners von Anfang begleitet haben ... Und wer immer meint, Technik könne keinen Sex-Appeal haben, wird mit dieser illustrierten Geschichte in jedem Fall widerlegt."
die tageszeitung, Berlin
Germany
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"'Eine illustrierte Geschichte heißt das Machwerk im Untertitel passend wie nur selten und entwickelt sich zurzeit trotz seines Themas zu einem kleinen Bestseller. 'Form follows function' ... Metallisch kommt es daher, mit seinem dicken silbrigen Einband, und da es um Rechner geht, verblüfft der Band zunächst durch sein Format: Diesen Schmöker legt man quer vor sich hin, blättert sich also von 'oben' hinab in die Tiefen seiner Inhalte ... - und 'Computers' erzählt nicht nur eine Geschichte, es ist auch ein Bilderbuch. Die rund 330 Seiten mit den Subnotebook-Gewicht von exakt 1000 Gramm brauchen auch Lesemuffel nicht zu schrecken, denn mehr als die Hälfte der Seiten sind mit Bildern gefüllt - und mit was für welchen! ... Der Text: Tacheles und Nostalgie ... Wurster rollt die Geschichte des digitalen Rechenknechtes auf, vom Koloss in Wissenschaftlers Händen hin zum PC. Seine Sprache konterkariert die Witzigkeit der Abbildungen durch Sachlichkeit, was dem Buch bestens bekommt ... 'Computers' liest sich mitunter wie ein richtiges Geschichtsbuch ... Kultur- und Popgeschichte ... Da darf man schon gespannt sein, über welchen Hightech-Hype von heute man morgen wird wirklich laut lachen können."
Der Spiegel, Hamburg
Germany
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