Ist das eine Banane in Deiner Tasche?
The Big Penis Book. Auszug aus der Einleitung von Dian Hanson
Seite 1 2 3
Das Kinsey-Institut hat diese Studie vor nicht langer Zeit mit 300 Testpersonen noch einmal neu aufgelegt. Diesmal nahmen die Forscher persönlich Maß und stellten fest, dass die Durchschnittslänge auf 14 cm zusammengeschrumpft war, was möglicherweise daran liegt, dass Männer, die sich zu Hause selbst messen, gerne ein wenig übertreiben. Eine ähnliche Diskrepanz zwischen professioneller und privater Messung zeigt sich auch bei zwei neueren Studien: Eine wissenschaftliche, die 1996 im Journal of Urology veröffentlicht wurde, ermittelte eine Durchschnittslänge von lediglich 12,9 cm, während sich Männer für die Website JackinWorld.com selbst im Durchschnitt 15,5 cm attestierten.
Dr. Kevan Wylie vom Royal Hallamshire Hospital in Sheffield, England, und Ian Eardly vom St. James Hospital in Leeds haben den wohl umfassendsten Überblick über Studien zu Penisgrößen zusammengestellt. In der Juni-Ausgabe 2007 des British Journal of Urology International ziehen sie die Bilanz aus zwölf Untersuchungen, die seit 1942 mit 11.531 Teilnehmern durchgeführt wurden. Demzufolge misst der durchschnittliche Penis zwischen 14 und 16 cm Länge und im Umfang zwischen 12 und 13 cm. Damit sollte allen diesbezüglichen Debatten ein Ende bereitet sein, allerdings bleibt zu bedenken, dass sich von Kinsey bis W. H. Masters und V. Johnson und vermutlich auch bei JackinWorld alle Untersuchungen auf westliche, weiße Männer beschränken.
Dr. „Jacobus X“ (Jacobus Sutor), ein französischer Militärarzt im 19. Jahrhundert, diente 28 Jahre auf Militärposten in Asien, Afrika, Südamerika und im Pazifikraum. Wie so viele im Zeitalter des Imperialismus verspürte Sutor keine Hemmungen, auf eine Art an „Eingeborenen“ Feldstudien vorzunehmen, die heute undenkbar wäre. In Sutors Falle hieß das, unermüdlich Schwanzlängen zu messen. In seinem Buch Untrodden Fields of Anthropology (1898) schildert Sutor zwar sexuelle Charakteristika von Frauen und Männern, doch er zeigte eine klare Vorliebe für seine männlichen Probanden, deren beste Stücke er bei jeder Gelegenheit vermaß, ob erigiert oder nicht, vielfach auch noch daheim in Frankreich.
Sutors erste Dienstzeit führte ihn nach Indochina, ins heutige Vietnam, wo er die kleinsten Penisse fand: Sie maßen zwischen 10 und 11,5 cm und entsprachen mithin gut der kleinen Statur ihrer Besitzer. Araber hingegen brachten es auf die größte Durchschnittslänge, auf 18,3 bis 19,3 cm im erigierten Zustand, was, wie Sutor schreibt, „zu ernstlichen Unannehmlichkeiten im Rectum eines jeden armen Kerls führt, der sich willens erklärt hat, seine schrecklichen Attacken zu empfangen.“ Am besten gefielen ihm afrikanische Dochte, von denen er schrieb, dass sie sich im erigierten Zustand anfühlten wie „mit Flüssigkeit gefüllte Kautschukschläuche“. Beim Stamm der Malinkes im Senegal fand er denn auch seinen persönlichen Favoriten, der über ein „Furcht einflößendes Gerät“ von fast 30,5 cm Länge mit einem Durchmesser von fast 6 cm verfügte, „eher der Knüppel eines Esels als eines Menschen“. Sutor vermutete, dass die Vorhautbeschneidung, die von den Arabern und vielen afrikanischen Völkern praktiziert wurde, die Ursache für ihre größeren Penisse sei: „Es kann als sicher gelten, dass die Entfernung dieser Hautpartie, welche die Eichel einzwängt und bedeckt und oft gar ihr Hervortreten während einer Erektion verhindert, die Entwicklung dieses Organs beim Knaben beeinflusst.“ Eine clevere Theorie, die allerdings durch Kinseys Messungen an beschnittenen US-Amerikanern nicht bestätigt wurde.
Der Phallus beziehungsweise Darstellungen des Penisses wurden in Ägypten, Indien, Babylon, Persien, Griechenland, Italien, Spanien, Germanien, Skandinavien und Kleinasien angebetet. Hernán Cortés berichtete von phallischen Idolen, die er in den Tempeln Mexikos entdeckte. Steinphalli von zum Teil enormer Größe findet man auf Inseln des Pazifikraums. In der Bibel, Ezechiel 16,17, werden die jüdischen Frauen bezichtigt, aus Gold und Silber Phalli hergestellt zu haben, um in primitiven Akten der Verehrung „Unzucht“ mit ihnen zu treiben, womit bewiesen wäre, dass Männer auf dem Feld der Schwanzverehrung nicht ganz allein dastehen. Die Griechen hatten in Priapos einen reinen Phallusgott, dessen Darstellung mit riesigen Geschlechtsteilen später auch von den Römern als Priapus übernommen wurde. Beiden Göttern schrieb man zu, das Vieh zu beschützen, für reiche Ernten zu sorgen und sich darum zu kümmern, dass die Schwänze der Männer so hart blieben wie die eigenen.
Seite 1 2 3
Seite 1 2 3
Das Kinsey-Institut hat diese Studie vor nicht langer Zeit mit 300 Testpersonen noch einmal neu aufgelegt. Diesmal nahmen die Forscher persönlich Maß und stellten fest, dass die Durchschnittslänge auf 14 cm zusammengeschrumpft war, was möglicherweise daran liegt, dass Männer, die sich zu Hause selbst messen, gerne ein wenig übertreiben. Eine ähnliche Diskrepanz zwischen professioneller und privater Messung zeigt sich auch bei zwei neueren Studien: Eine wissenschaftliche, die 1996 im Journal of Urology veröffentlicht wurde, ermittelte eine Durchschnittslänge von lediglich 12,9 cm, während sich Männer für die Website JackinWorld.com selbst im Durchschnitt 15,5 cm attestierten.
Dr. Kevan Wylie vom Royal Hallamshire Hospital in Sheffield, England, und Ian Eardly vom St. James Hospital in Leeds haben den wohl umfassendsten Überblick über Studien zu Penisgrößen zusammengestellt. In der Juni-Ausgabe 2007 des British Journal of Urology International ziehen sie die Bilanz aus zwölf Untersuchungen, die seit 1942 mit 11.531 Teilnehmern durchgeführt wurden. Demzufolge misst der durchschnittliche Penis zwischen 14 und 16 cm Länge und im Umfang zwischen 12 und 13 cm. Damit sollte allen diesbezüglichen Debatten ein Ende bereitet sein, allerdings bleibt zu bedenken, dass sich von Kinsey bis W. H. Masters und V. Johnson und vermutlich auch bei JackinWorld alle Untersuchungen auf westliche, weiße Männer beschränken.
Dr. „Jacobus X“ (Jacobus Sutor), ein französischer Militärarzt im 19. Jahrhundert, diente 28 Jahre auf Militärposten in Asien, Afrika, Südamerika und im Pazifikraum. Wie so viele im Zeitalter des Imperialismus verspürte Sutor keine Hemmungen, auf eine Art an „Eingeborenen“ Feldstudien vorzunehmen, die heute undenkbar wäre. In Sutors Falle hieß das, unermüdlich Schwanzlängen zu messen. In seinem Buch Untrodden Fields of Anthropology (1898) schildert Sutor zwar sexuelle Charakteristika von Frauen und Männern, doch er zeigte eine klare Vorliebe für seine männlichen Probanden, deren beste Stücke er bei jeder Gelegenheit vermaß, ob erigiert oder nicht, vielfach auch noch daheim in Frankreich.
Sutors erste Dienstzeit führte ihn nach Indochina, ins heutige Vietnam, wo er die kleinsten Penisse fand: Sie maßen zwischen 10 und 11,5 cm und entsprachen mithin gut der kleinen Statur ihrer Besitzer. Araber hingegen brachten es auf die größte Durchschnittslänge, auf 18,3 bis 19,3 cm im erigierten Zustand, was, wie Sutor schreibt, „zu ernstlichen Unannehmlichkeiten im Rectum eines jeden armen Kerls führt, der sich willens erklärt hat, seine schrecklichen Attacken zu empfangen.“ Am besten gefielen ihm afrikanische Dochte, von denen er schrieb, dass sie sich im erigierten Zustand anfühlten wie „mit Flüssigkeit gefüllte Kautschukschläuche“. Beim Stamm der Malinkes im Senegal fand er denn auch seinen persönlichen Favoriten, der über ein „Furcht einflößendes Gerät“ von fast 30,5 cm Länge mit einem Durchmesser von fast 6 cm verfügte, „eher der Knüppel eines Esels als eines Menschen“. Sutor vermutete, dass die Vorhautbeschneidung, die von den Arabern und vielen afrikanischen Völkern praktiziert wurde, die Ursache für ihre größeren Penisse sei: „Es kann als sicher gelten, dass die Entfernung dieser Hautpartie, welche die Eichel einzwängt und bedeckt und oft gar ihr Hervortreten während einer Erektion verhindert, die Entwicklung dieses Organs beim Knaben beeinflusst.“ Eine clevere Theorie, die allerdings durch Kinseys Messungen an beschnittenen US-Amerikanern nicht bestätigt wurde.
Der Phallus beziehungsweise Darstellungen des Penisses wurden in Ägypten, Indien, Babylon, Persien, Griechenland, Italien, Spanien, Germanien, Skandinavien und Kleinasien angebetet. Hernán Cortés berichtete von phallischen Idolen, die er in den Tempeln Mexikos entdeckte. Steinphalli von zum Teil enormer Größe findet man auf Inseln des Pazifikraums. In der Bibel, Ezechiel 16,17, werden die jüdischen Frauen bezichtigt, aus Gold und Silber Phalli hergestellt zu haben, um in primitiven Akten der Verehrung „Unzucht“ mit ihnen zu treiben, womit bewiesen wäre, dass Männer auf dem Feld der Schwanzverehrung nicht ganz allein dastehen. Die Griechen hatten in Priapos einen reinen Phallusgott, dessen Darstellung mit riesigen Geschlechtsteilen später auch von den Römern als Priapus übernommen wurde. Beiden Göttern schrieb man zu, das Vieh zu beschützen, für reiche Ernten zu sorgen und sich darum zu kümmern, dass die Schwänze der Männer so hart blieben wie die eigenen.
Seite 1 2 3

