Ist das eine Banane in Deiner Tasche?
The Big Penis Book. Auszug aus der Einleitung von Dian Hanson
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Es gibt keine ethnische Gruppe, in der alle Männer gleich groß oder gleich klein bestückt sind. Und Frauen, wird uns permanent versichert, interessieren sich sowieso nicht für die Größe. Männer sind da vielleicht etwas aufrichtiger, aber es gibt auch unter Männern Fans kleiner Penisse, sei es, weil diese so jugendlich wirken oder weil sie den wunderbaren Effekt haben, den eigenen Schwanz größer aussehen zu lassen.
Doch wer kann die Anziehungskraft eines großen Schwanzes wirklich leugnen? Ob schlaff oder erigiert, er ist ein atemberaubender Anblick und lässt den Betrachter unwillkürlich spekulieren, was er leisten kann. So manchem, der vorab die Fotos zu diesem Buch gesehen hat, entfuhr der erschreckte Ausruf: „Den würde ich nicht mal in meine Nähe lassen!“ Das hat zwar auch niemand vorgeschlagen, doch große Penisse nimmt jeder persönlich, ob angstbesetzt oder als Objekt der Begierde und grenzenloser Faszination. Letzteres leitet sich übrigens vom lateinischen fascinum her, was sowohl Phallus wie behexend bedeutet.
Der mittelalterliche Hosenlatz erschien als praktische Ergänzung zur Kleidung der Männer etwa um 1420. Männer trugen damals lediglich Tuniken und Strümpfe, Unterwäsche kannte man noch nicht, und als die Tuniken kürzer wurden, entwarf man ein simples Dreieck aus Tuch, um die Genitalien zu bedecken. Im Laufe der nächsten 100 Jahre wurde dieses Stofffähnchen allerlei Modifikationen unterworfen: Es wurde ausgepolstert, dann noch mehr ausgepolstert und schließlich zu einem langen Oval, der Schamkapsel (auch Braguette genannt), geformt, die als verzierte Ausbuchtung vom Unterleib abstand und den Eindruck einer riesigen Dauererektion erweckte. Um 1500 trug man Schamkapseln von England bis Italien, und jedes Land versuchte, das andere an Größe und Originalität bei den Verzierungen auszustechen. Die Mode hielt sich rund 150 Jahre, eine ziemlich lange Zeitspanne für die Modewelt, bis sie schließlich um 1580 derart groteske Proportionen angenommen hatte, dass sie unter allgemeinem Gelächter erschlaffte.
Die Entwicklungsgeschichte der Schamkapsel zeigt, was für ein harter Konkurrenzkampf durch das Zurschaustellen des Penis entsteht, ein Konkurrenzkampf, der älter ist als der Mensch selbst. Bei vielen Affenarten wird die Rangfolge, die gleichbedeutend mit den Paarungsrechten ist, über das Vorzeigen des erigierten Penis verhandelt. Mit einer „überlegeneren“ Erektion konfrontiert, duckt sich das rangniedrige Männchen oder präsentiert sein Gesäß, um bestiegen zu werden. Interessant ist, dass Primaten, bei denen diese Praxis üblich ist, besser bestückt sind als jene, die diese Praxis nicht zelebrieren.
Professor Alfred Kinsey war höchstwahrscheinlich der emsigste Schwanzvermesser der aller Zeiten. Für sein 1948 erschienenes Buch Sexual Behavior in the Human Male (Das sexuelle Verhalten des Mannes) nahm er bei 3.500 Männern Maß. Kinseys nicht unumstrittenes Verfahren bestand darin, den Probanden gutgläubig weiße Karten in die Hand zu drücken, die sie neben ihre Erektion halten sollten, um dann die Länge selbst einzuzeichnen. Auf den zurückgegebenen Karten maß er dann nach und ermittelte auf diese Weise, dass 65,7 Prozent aller Penisse zwischen 14 und 16,5 cm lang waren, mit einer Durchschnittslänge von knapp über 15,2 cm. Nur 15 Prozent maßen zwischen 17 und 18 cm, während 8,6 Prozent zwischen 13 und 13,5 cm lagen. Die restlichen 10,5 Prozent verteilten sich ober- und unterhalb dieser Werte, wobei etwa doppelt so viele Männer über 18 cm lagen wie unter 13 cm. Länger als 20,5 cm oder mehr waren nur 1,8 Prozent der Glieder bei Kinseys Versuchspersonen, allerdings lag keines über 23 cm. Ethnische Zugehörigkeit beachtete Kinsey nicht, doch er interessierte sich für die Penisgröße von Sexualstraftätern und fand heraus, dass die Schwänze von Exhibitionisten entgegen der landläufigen Annahme im Allgemeinen nur von durchschnittlicher Länge sind. Triebtäter, die sich an Minderjährigen vergingen, wiesen allerdings mit durchschnittlichen 16,5 cm relativ große Penisse auf.
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Es gibt keine ethnische Gruppe, in der alle Männer gleich groß oder gleich klein bestückt sind. Und Frauen, wird uns permanent versichert, interessieren sich sowieso nicht für die Größe. Männer sind da vielleicht etwas aufrichtiger, aber es gibt auch unter Männern Fans kleiner Penisse, sei es, weil diese so jugendlich wirken oder weil sie den wunderbaren Effekt haben, den eigenen Schwanz größer aussehen zu lassen.
Doch wer kann die Anziehungskraft eines großen Schwanzes wirklich leugnen? Ob schlaff oder erigiert, er ist ein atemberaubender Anblick und lässt den Betrachter unwillkürlich spekulieren, was er leisten kann. So manchem, der vorab die Fotos zu diesem Buch gesehen hat, entfuhr der erschreckte Ausruf: „Den würde ich nicht mal in meine Nähe lassen!“ Das hat zwar auch niemand vorgeschlagen, doch große Penisse nimmt jeder persönlich, ob angstbesetzt oder als Objekt der Begierde und grenzenloser Faszination. Letzteres leitet sich übrigens vom lateinischen fascinum her, was sowohl Phallus wie behexend bedeutet.
Der mittelalterliche Hosenlatz erschien als praktische Ergänzung zur Kleidung der Männer etwa um 1420. Männer trugen damals lediglich Tuniken und Strümpfe, Unterwäsche kannte man noch nicht, und als die Tuniken kürzer wurden, entwarf man ein simples Dreieck aus Tuch, um die Genitalien zu bedecken. Im Laufe der nächsten 100 Jahre wurde dieses Stofffähnchen allerlei Modifikationen unterworfen: Es wurde ausgepolstert, dann noch mehr ausgepolstert und schließlich zu einem langen Oval, der Schamkapsel (auch Braguette genannt), geformt, die als verzierte Ausbuchtung vom Unterleib abstand und den Eindruck einer riesigen Dauererektion erweckte. Um 1500 trug man Schamkapseln von England bis Italien, und jedes Land versuchte, das andere an Größe und Originalität bei den Verzierungen auszustechen. Die Mode hielt sich rund 150 Jahre, eine ziemlich lange Zeitspanne für die Modewelt, bis sie schließlich um 1580 derart groteske Proportionen angenommen hatte, dass sie unter allgemeinem Gelächter erschlaffte.
Die Entwicklungsgeschichte der Schamkapsel zeigt, was für ein harter Konkurrenzkampf durch das Zurschaustellen des Penis entsteht, ein Konkurrenzkampf, der älter ist als der Mensch selbst. Bei vielen Affenarten wird die Rangfolge, die gleichbedeutend mit den Paarungsrechten ist, über das Vorzeigen des erigierten Penis verhandelt. Mit einer „überlegeneren“ Erektion konfrontiert, duckt sich das rangniedrige Männchen oder präsentiert sein Gesäß, um bestiegen zu werden. Interessant ist, dass Primaten, bei denen diese Praxis üblich ist, besser bestückt sind als jene, die diese Praxis nicht zelebrieren.
Professor Alfred Kinsey war höchstwahrscheinlich der emsigste Schwanzvermesser der aller Zeiten. Für sein 1948 erschienenes Buch Sexual Behavior in the Human Male (Das sexuelle Verhalten des Mannes) nahm er bei 3.500 Männern Maß. Kinseys nicht unumstrittenes Verfahren bestand darin, den Probanden gutgläubig weiße Karten in die Hand zu drücken, die sie neben ihre Erektion halten sollten, um dann die Länge selbst einzuzeichnen. Auf den zurückgegebenen Karten maß er dann nach und ermittelte auf diese Weise, dass 65,7 Prozent aller Penisse zwischen 14 und 16,5 cm lang waren, mit einer Durchschnittslänge von knapp über 15,2 cm. Nur 15 Prozent maßen zwischen 17 und 18 cm, während 8,6 Prozent zwischen 13 und 13,5 cm lagen. Die restlichen 10,5 Prozent verteilten sich ober- und unterhalb dieser Werte, wobei etwa doppelt so viele Männer über 18 cm lagen wie unter 13 cm. Länger als 20,5 cm oder mehr waren nur 1,8 Prozent der Glieder bei Kinseys Versuchspersonen, allerdings lag keines über 23 cm. Ethnische Zugehörigkeit beachtete Kinsey nicht, doch er interessierte sich für die Penisgröße von Sexualstraftätern und fand heraus, dass die Schwänze von Exhibitionisten entgegen der landläufigen Annahme im Allgemeinen nur von durchschnittlicher Länge sind. Triebtäter, die sich an Minderjährigen vergingen, wiesen allerdings mit durchschnittlichen 16,5 cm relativ große Penisse auf.
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The Big Penis Book
Hardcover, 30 x 30 cm (11.8 x 11.8 in.), 384 Seiten
$ 59.99
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Der faszinierende Phallus: Eindrucksvolle nackte Tatsachen.






