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Herrliche wippende Hintern - Die Rückseite nach vorn gekehrt und in den Mittelpunkt gestellt

Herrliche wippende Hintern

Die Rückseite nach vorn gekehrt und in den Mittelpunkt gestellt

The Big Butt Book

$ 59.99
Das Kama Sutra gibt detaillierte Hinweise, wie man ihn mit Klapsen verwöhnen sollte. Italiener unserer Tage tatschen ihn an, bevor sie eine Wette abgeben. Amerikanerinnen lassen ihn von Schönheitschirurgen aufmöbeln, dass mittlerweile schon den Brustvergrößerungen Konkurrenz erwächst. Der weibliche Arsch, Hintern, Po, Allerwerteste vermag seit jeher, Ehrfurcht zu gebieten, die Phantasie anzuregen oder zu sklavischer Hingabe zu inspirieren.

Kurioserweise dient er in allererster Linie weniger ästhetischen als praktischen Zwecken: Biologen erklären, dass das Hinterteil unseren Körper beim Laufen im Gleichgewicht hält. Doch welchen Pygomanen – so werden die eingefleischten Fans dieses Körperteils etwas nüchtern genannt – auch immer man befragt, die Antwort ist stets die gleiche: Der weibliche Po ist dazu da, dem Auge, den Händen und gewissen tiefer ansetzenden Körperteilen zu schmeicheln. Ein knackiger Arsch löst unweigerlich einen Ständer aus. So bemerkt Zora Neale Hurston in Und ihre Augen schauten Gott: "Den Männern fielen ihre Pobacken auf, die so rundlich und fest waren, als hätte sie Grapefruits in den Gesäßtaschen." Und der Rapper Sir Mix-a-lot verkündete: "Meine Anaconda will grad’ nichts verspeisen, es sei denn, du hättest ’nen Arsch, ’nen heißen."

In der westlichen Kultur der Busen-besessenen zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Hintertreffen geraten, erlebt der wohlgeformte Po gerade eine bemerkenswerte Wiederauferstehung, die manche auf die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Jennifer Lopez zurückführen, andere meinen, dies habe mit der gestiegenen Popularität der Arsch-fixierten Hip-Hop-Kultur zu tun. Doch diese Begeisterung für formschöne Ärsche ist nichts Neues. Die alten Griechen huldigten in Tempeln der Aphrodite Kallipygos, der Göttin der schönen Pos, und in den meisten Kulturen der südlichen Hemisphäre ist der weibliche Hintern seit jeher ein Objekt der Anbetung.

The Big Butt Book, das vierte Werk der von der Kritik gefeierten Serie Dian Hansons über Körperteile, erkundet die beständige Faszinationskraft des weiblichen Hinterteils – ob kleiner, straffer oder ausladender, üppiger Exemplare. Der Band enthält über 400 Fotos von 1900 bis heute, mit Werken von Elmer Batters, Ellen von Unwerth, Jean-Paul Goude, Ralph Gibson, Richard Kern, Jan Saudek, Ed Fox, Terry Richardson und Sante D’Orazio, kleine Hintern wie der von Pam Anderson bis zu opulenten wie von Serena Williams. Die Fotos werden ergänzt durch Interviews mit der Porno-Ikone John (Buttman) Stagliano, Filmemacher Tinto Brass, dem Künstler Robert Crumb, leckerärschigen Kultfiguren wie Buffie The Body, Coco und der brasilianischen Watermelon Woman, sowie mit Eve Howard, bekannt für ihre lebenslange Spanking-Leidenschaft.
  • "…Best of all, a big butt is just plain good fun. There’s a perennial saucy Carry On comedy to a really round ass, and a flick through TASCHEN’s gloriously beautiful Big Butt Book reminds you that big bums rock because they’re defiant, too."

    — Sunday Times Style, London