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Der Mann aus La Mancha - Eine ausführliche Studie zu Almodóvars Gesamtwerk

Der Mann aus La Mancha

Eine ausführliche Studie zu Almodóvars Gesamtwerk

Das Pedro Almodóvar Archiv

$ 200
"Un film de Almodóvar": Ob diese Zeile in seinen stylischen Filmvorspannen erscheint oder auf dem suggestiven Plakat, das ausnahmslos zu jedem seiner Filme gehört, sie weckt die unterschiedlichsten Erwartungen. Sexy und subversiv, bunt und kontrovers, leidenschaftlich und provokativ – Pedro Almodóvars Welt ist mit der anderer Regisseure nicht zu vergleichen. Dank seines auf bemerkenswerte Weise zusammenhängenden und stimmigen Werks wurde der Nonkonformist aus La Mancha zu einem glaubwürdigen Markenartikel, sein Name ist Synonym für visuelle Opulenz, Experimentierfreude und die Erotik des spanischen Kinos der Nach-Franco-Ära.

Almodóvar kam mit selbst verfassten, die Geschlechterrollen durcheinanderwirbelnden Filmgeschichten zu Ruhm, in denen die oft komischen Missgeschicke von Junkies, Nonnen, Hausfrauen, Huren, Transvestiten und Transsexuellen dargestellt werden. Von Kritikern gepriesen, von Filmemacherkollegen unterstützt, von Schauspielern verehrt und mit internationalen Auszeichnungen bedacht, ist er mit Streifen wie Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Alles über meine Mutter, Sprich mit ihr und Volver der erfolgreichste spanische Filmemacher seit Luis Buñuel.

Almodóvar, ein autodidaktischer Autorenfilmer, greift auf so unterschiedliche Einflüsse zurück wie Douglas Sirk, Frank Tashlin, Andy Warhol und John Waters. Für seine Spielfilme holt er sich freimütig Anleihen bei traditionellen Genres des klassischen amerikanischen Kinos – beim Film noir, bei Melodramen und Screwball-Komödien – und verkehrt sie oftmals in ihr Gegenteil. Gleichwohl bleiben sie eindeutig iberisch, sind vor allem im vom Regisseur so geliebten Madrid angesiedelt und spüren zum Rhythmus Bolero-durchsetzter Soundtracks spanischen Mythen und der Moderne nach. Vor einigen Jahren reifte das enfant terrible der Filmkunst der 1980er-Jahre zu einem Regisseur heran, dessen allseits für seine emotionale Tiefe, Raffinesse und Kunstfertigkeit gelobtes Werk Alles über meine Mutter mit einem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde. Almodóvars unverwechselbares, einst noch randständiges Universum hat endgültig das große Publikum erreicht.

Pedro Almodóvar hat TASCHEN uneingeschränkten Zugang zu seinen Archiven gewährt und die Erlaubnis erteilt, bislang nie veröffentlichte Aufnahmen, darunter auch Fotos, die er selbst während der Dreharbeiten machte, in dieses Buch aufzunehmen. Almodóvar hat nicht nur die Bildunterschriften der Fotos verfasst, sondern auch prominente spanische Autoren gebeten, eine Einleitung zu jedem seiner Filme zu schreiben, und darüber hinaus zahlreiche eigene Texte ausgewählt, die nun dieser visuellen Odyssee durch sein Gesamtwerk beigegeben sind.
 
  • Über 600 Bilder, darunter viele bislang unveröffentlichte
  • Bilder des neuen Films Die Haut, in der ich wohne (2011), der weltweit gleichzeitig mit dem Buch in die Kinos kommt
  • Das Buch enthält einen Filmstreifen von Volver (2006) aus Almodóvars Archiv.
  • “The Pedro Almodóvar Archives is a beautiful and fascinating look back at the director’s career.”

    — The Hollywood Reporter, Los Angeles
  • "The Pedro Almodovar Archives pores over the maverick director’s sexy, campy oeuvre with 600 plus previously unpublished photos, on-set diaries, and, of course, plenty of foxy muse Penelope Cruz."

    — Marie Claire, New York