Verwandeln Sie Ihre Küche in eine Kunstgalerie
Appetitliche rahmenfertige Drucke französischer Gartengemüse des 19. Jahrhunderts
Die französische Firma Vilmorin-Andrieux & Cie ging im 18. Jahrhundert aus der Zusammenarbeit von Philippe Victoire de Vilmorin – einem Samen- und Pflanzenhändler und begeisterten Kenner auf diesem Gebiet – und seinem Schwiegervater Pierre Andrieux, einem Botaniker des Königs, hervor. Obwohl sie lediglich den Pariser Markt mit ihren Erzeugnissen belieferten, haben die Vilmorins einen enormen Beitrag zum botanischen und agronomischen Wissen jener Zeit geleistet. Ihr erster Katalog erschien 1766 und umfasste die unterschiedlichsten Samenarten von Nutzpflanzen – einschließlich Gemüsesorten, Salatpflanzen, Blumensamen und -zwiebeln. Diesem folgte eine Reihe von Publications périodiques, deren Informationen zur Botanik und zum Gartenbau ebenso wertvoll waren wie die beigefügten Illustrationen. Mitte des 19. Jahrhunderts war das Unternehmen zum weltweit bedeutendsten Samenhändler geworden, der sich in Produktion, Handel und wissenschaftlichem Fortschritt hervortat, was vor allem Louis de Vilmorins maßgeblichen Forschungen zur Auslese und Vererbung in den 1850er Jahren zu verdanken war.
Auf der Höhe ihres internationalen Ruhms veröffentlichte die Firma das berühmte Album Vilmorin. Les Plantes potagères (The Vegetable Garden, 1850–1895) mit 46 beeindruckenden Farbtafeln. Die Vilmorins beschäftigten rund 15 Maler für die Entstehung dieses agrobotanischen Werks; die meisten von ihnen hatten sich bereits als Naturforscher und Künstler im Jardin des Plantes, dem ehemaligen Königlichen Botanischen Garten, betätigt, unter ihnen auch Elisa Champin, die einen Großteil der Tafeln schuf. Die hier reproduzierten Tafeln sind – bei all ihrer Farbenpracht – nicht nur von künstlerischem Interesse; sie bilden auch eine wertvolle Quelle für jeden, der sich für die Entwicklung von Kulturvarietäten und für alte Obst- und Gemüsesorten interessiert.
Auf der Höhe ihres internationalen Ruhms veröffentlichte die Firma das berühmte Album Vilmorin. Les Plantes potagères (The Vegetable Garden, 1850–1895) mit 46 beeindruckenden Farbtafeln. Die Vilmorins beschäftigten rund 15 Maler für die Entstehung dieses agrobotanischen Werks; die meisten von ihnen hatten sich bereits als Naturforscher und Künstler im Jardin des Plantes, dem ehemaligen Königlichen Botanischen Garten, betätigt, unter ihnen auch Elisa Champin, die einen Großteil der Tafeln schuf. Die hier reproduzierten Tafeln sind – bei all ihrer Farbenpracht – nicht nur von künstlerischem Interesse; sie bilden auch eine wertvolle Quelle für jeden, der sich für die Entwicklung von Kulturvarietäten und für alte Obst- und Gemüsesorten interessiert.
Der Autor:
Werner Dressendörfer ist Pharmaziehistoriker und Bibliotheksassessor. Er lehrt als Honorarprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sein besonderes Interesse gilt frühneuzeitlichen Kräuterbüchern, der Kulturhistorie von Nutz- und Heilpflanzen sowie der Pflanzensymbolik in der Kunst. Er ist Verfasser zahlreicher pharmazie- und botanikhistorischer Publikationen.
Werner Dressendörfer ist Pharmaziehistoriker und Bibliotheksassessor. Er lehrt als Honorarprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sein besonderes Interesse gilt frühneuzeitlichen Kräuterbüchern, der Kulturhistorie von Nutz- und Heilpflanzen sowie der Pflanzensymbolik in der Kunst. Er ist Verfasser zahlreicher pharmazie- und botanikhistorischer Publikationen.


