Jan van Eyck
Realist der Renaissance – Das Gesamtwerk
Das Arnolfini-Porträt, das die Hochzeit eines jungen Paares darstellt, ist eines der berühmtesten Gemälde der Frührenaissance. Mit seiner unvergleichlichen Präzision und seiner virtuosen Behandlung der Farbe (bis zu den kleinsten Details des Spiegels im Bildhintergrund) ist dieses Werk ein Zeugnis der Meisterschaft des flämischen Malers Jan van Eyck (ca. 1390–1441), der Leitfigur der altniederländischen Schule. Obwohl man nicht nachweisen kann, dass er tatsächlich die Ölmalerei erfand, wie oft behauptet wurde, war seine Verwendung dieser Technik höchst innovativ und erlaubte eine neue Tiefe und Intensität der Farbe. Oft imitiert, aber nie übertroffen, hinterließ van Eyck einen unauslöschlichen Eindruck auf die Kunst der Renaissance und bereitete den Weg für nachfolgende realistische Maler.
Über die Reihe:
Jedes Buch der TASCHEN Kleine Reihe - Kunst enthält:
- eine ausführliche chronologische Zusammenfassung von Leben und Werk des Künstlers, die dessen kulturelle und historische Bedeutung würdigt
- rund 100 Farbabbildungen mit erläuternden Bildunterschriften
- eine prägnant verfasste Biographie
Über die Autorin/den Autor:
Dr. Till-Holger Borchert studierte Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Deutsche Literatur an den Universitäten von Bonn und Bloomington (IN). Er ist Hauptkurator des Groeningemuseum in Brügge und kuratierte Kunst- und kulturgeschichtliche Ausstellungen in Brügge, Brüssel, Rotterdam, Madrid und New York. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Schriften zur nordeuropäischen Kunst der Renaissance und ihrer Rezeption.










