Ernst
Max Ernst - bemerkenswerte Vielfalt der Stile und Techniken
Max Ernst (1891-1996) ist einer der wichtigsten Repräsentanten von Dadaismus und Surrealismus. Als Student in Bonn fühlte er sich zur Dada-Bewegung hingezogen, die als Gegenreaktion auf die Massenschlächtereien des Ersten Weltkriegs aufgekommen war.
Als die berühmte Dada-Ausstellung in Köln wegen "Obszönität" geschlossen wurde, entschied sich Ernst, fortan in Paris zu leben. Hier lernte er die Surrealisten kennen. An Max Ernst hervorzuheben ist vor allem die bemerkenswerte Vielfalt der Stile und Techniken, mit denen er ein Werk schuf, zu dem Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Texte und Bühnenbilder, aber auch Collage-Romane und die Entwicklung seiner ganz eigenen Technik, der "Frottage", gehören.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Ernst, wie viele seiner Künstlerkollegen, zum "unerwünschten Ausländer" erklärt und war gezwungen, zu emigrieren. Nach dem Krieg allerdings kehrte er in seine Wahlheimat zurück. 1954 wurde er auf der Biennale in Venedig mit dem Großen Preis für Malerei ausgezeichnet und während der 1960er-Jahre für sein Werk mit bedeutenden Retrospektiven geehrt.
Als die berühmte Dada-Ausstellung in Köln wegen "Obszönität" geschlossen wurde, entschied sich Ernst, fortan in Paris zu leben. Hier lernte er die Surrealisten kennen. An Max Ernst hervorzuheben ist vor allem die bemerkenswerte Vielfalt der Stile und Techniken, mit denen er ein Werk schuf, zu dem Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Texte und Bühnenbilder, aber auch Collage-Romane und die Entwicklung seiner ganz eigenen Technik, der "Frottage", gehören.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Ernst, wie viele seiner Künstlerkollegen, zum "unerwünschten Ausländer" erklärt und war gezwungen, zu emigrieren. Nach dem Krieg allerdings kehrte er in seine Wahlheimat zurück. 1954 wurde er auf der Biennale in Venedig mit dem Großen Preis für Malerei ausgezeichnet und während der 1960er-Jahre für sein Werk mit bedeutenden Retrospektiven geehrt.
Über die Reihe:
Jedes Buch der TASCHEN Kleine Reihe - Kunst enthält:
- eine ausführliche chronologische Zusammenfassung von Leben und Werk des Künstlers, die dessen kulturelle und historische Bedeutung würdigt
- rund 100 Farbabbildungen mit erläuternden Bildunterschriften
- eine prägnant verfasste Biographie



