Inbegriff eines Genies
Von Kunst und Anatomie zu Hubschraubern und Unterseebooten
Leonardo, ein so umfassend gebildeter Mensch, wie es ihn kaum ein zweites Mal gab, gilt noch immer als das Genies der Renaissance schlechthin. Er schuf das bekannteste Gemälde der Welt, war Wissenschaftler, Philosoph, Erfinder und Ingenieur. In ihm verkörpert sich das Aufblühen des menschlichen Geistes in aller Vollkommenheit. Und doch – obwohl seine Interessen weit gestreut waren und fruchtbare Ergebnisse zeitigten, hat er doch kaum eines seiner wichtigen Projekte zu einem Abschluss gebracht.
Leonardo erscheint uns vielleicht deshalb so modern, weil er so vielseitig war und sich seinen Interessen besessen und neugierig widmete. Tausende von Notizen und Skizzen zeugen davon. Auf diesen Blättern nahm er einige der großen Entdeckungen und Erfindungen vorweg, die erst nach seiner Zeit zum Tragen kamen. So erkannte er wichtige Gesetze der Anatomie - wie zum Beispiel die Prinzipien der Blutzirkulation - und entwarf Pläne für gepanzerte Militärfahrzeuge, Flugzeuge, Helikopter und Unterseeboote.
Nicht nur das – Leonardo schuf auch auf künstlerischem Gebiet Wegweisendes und verlieh seinen Gemälden wie Das letzte Abendmahl und der rätselhaften Gioconda, der Mona Lisa, eine komplexe psychologische Tiefe. Der vortreffliche Reiter, Rivale Michelangelos und Militäringenieur in Diensten der Borgias starb 1519 auf einem Schloss, das ihm Franz I., König von Frankreich, überlassen hatte. Nicht schlecht für einen unehelichen Sohn eines Florentiner Notars.
Leonardo erscheint uns vielleicht deshalb so modern, weil er so vielseitig war und sich seinen Interessen besessen und neugierig widmete. Tausende von Notizen und Skizzen zeugen davon. Auf diesen Blättern nahm er einige der großen Entdeckungen und Erfindungen vorweg, die erst nach seiner Zeit zum Tragen kamen. So erkannte er wichtige Gesetze der Anatomie - wie zum Beispiel die Prinzipien der Blutzirkulation - und entwarf Pläne für gepanzerte Militärfahrzeuge, Flugzeuge, Helikopter und Unterseeboote.
Nicht nur das – Leonardo schuf auch auf künstlerischem Gebiet Wegweisendes und verlieh seinen Gemälden wie Das letzte Abendmahl und der rätselhaften Gioconda, der Mona Lisa, eine komplexe psychologische Tiefe. Der vortreffliche Reiter, Rivale Michelangelos und Militäringenieur in Diensten der Borgias starb 1519 auf einem Schloss, das ihm Franz I., König von Frankreich, überlassen hatte. Nicht schlecht für einen unehelichen Sohn eines Florentiner Notars.
Über die Reihe:
Jedes Buch der TASCHEN Kleine Reihe - Kunst enthält:
Jedes Buch der TASCHEN Kleine Reihe - Kunst enthält:
- eine ausführliche chronologische Zusammenfassung von Leben und Werk des Künstlers, die dessen kulturelle und historische Bedeutung würdigt
- rund 100 Farbabbildungen mit erläuternden Bildunterschriften
- eine prägnant verfasste Biographie
Der Autor:
Frank Zöllner promovierte 1987 über Kunst- und Architekturtheorie und habilitierte 1996 über Leonardo da Vinci. Er hat zu zahlreichen Themen der Renaissancekunst und zur Klassischen Moderne publiziert. Seit 1996 ist er Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Bei TASCHEN veröffentlichte er XL-Monografien über Leonardo da Vinci und Michelangelo.
Frank Zöllner promovierte 1987 über Kunst- und Architekturtheorie und habilitierte 1996 über Leonardo da Vinci. Er hat zu zahlreichen Themen der Renaissancekunst und zur Klassischen Moderne publiziert. Seit 1996 ist er Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Bei TASCHEN veröffentlichte er XL-Monografien über Leonardo da Vinci und Michelangelo.


