Entdeckungsreise in die Tiefen des Unterbewusstseins
Der Urvater des Surrealismus
"Meine Zeichnungen inspirieren, aber legen sich nicht fest, sie bestimmen nichts. Wie die Musik versetzen sie uns in die vieldeutige Welt des Unbestimmten." –Redon
Als Reaktion auf seine "engstirnigen" Malerkollegen versteht es Odilon Redon (1840-1916), die Tür zum Unsichtbaren zu öffnen. Denn die Kunst muss, so will es die Theorie des Symbolismus, "der menschlichen Schönheit den Nimbus des Gedankens hinzufügen". In seinem Atelier arbeitet Redon wie ein Alchimist an seinen "schwarzen Bildern" - kaum fassbare Kohlezeichnungen, die von fantastischen Gestalten bevölkert sind. Doch nach und nach erobert eine farbgeberische Kühnheit seine Werke, die bereits die Wagnisse der Moderne ankündigt. An die Stelle der gestürzten Engel und ungestalten Monster triff nun eine andere bildnerische Vision, strahlend und heiter: "Der Triumph des Lichtes über die Finsternis."
Als Reaktion auf seine "engstirnigen" Malerkollegen versteht es Odilon Redon (1840-1916), die Tür zum Unsichtbaren zu öffnen. Denn die Kunst muss, so will es die Theorie des Symbolismus, "der menschlichen Schönheit den Nimbus des Gedankens hinzufügen". In seinem Atelier arbeitet Redon wie ein Alchimist an seinen "schwarzen Bildern" - kaum fassbare Kohlezeichnungen, die von fantastischen Gestalten bevölkert sind. Doch nach und nach erobert eine farbgeberische Kühnheit seine Werke, die bereits die Wagnisse der Moderne ankündigt. An die Stelle der gestürzten Engel und ungestalten Monster triff nun eine andere bildnerische Vision, strahlend und heiter: "Der Triumph des Lichtes über die Finsternis."
Der Autor:
Michael Gibson ist Kunstkritiker, Kunsthistoriker, Anthropologe, Schriftsteller, Gelehrter und Philosoph (derzeit Chefredakteur des UNESCO-Magazins World Heritage Review), der seit über 40 Jahren für diverse Publikationen über Kunst schreibt, u.a. für den International Herald Tribune. Zu seinen zahlreichen Büchern gehören Abhandlungen über Bruegel, Gauguin, Duchamp und Calder.
Michael Gibson ist Kunstkritiker, Kunsthistoriker, Anthropologe, Schriftsteller, Gelehrter und Philosoph (derzeit Chefredakteur des UNESCO-Magazins World Heritage Review), der seit über 40 Jahren für diverse Publikationen über Kunst schreibt, u.a. für den International Herald Tribune. Zu seinen zahlreichen Büchern gehören Abhandlungen über Bruegel, Gauguin, Duchamp und Calder.


