Romanik
Der erste Universalstil des europäischen Mittelalters
Charakteristisch für den Stil der Romanik in Architektur und bildender Kunst, der im 11. und 12. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte, ist eine ganz besondere, lebhafte und häufig monumentale Ausdruckskraft. Die wichtigsten Zentren der Romanik bildeten sich in Italien, Frankreich, den deutschsprachigen Ländern, in Spanien und in England heraus. Gleichwohl entwickelten auch Skandinavien und Osteuropa in diesem Stil, der auf antike und byzantinische Kunstformen Bezug nahm, eine ganz eigene kraftvolle Sprache. Trotz unermesslicher Verluste blieben uns zahllose Meisterwerke der Romanik erhalten.
Zu den Höhepunkten zählen: Die Fresken von Galliano in der Nähe von Cantù, von Sant' Angelo in Formis, Saint Chef, Saint-Savin-sur-Gartempe, Lambach, San Pietro al Monte nahe bei Civate, San Clemente in Rom, von Santa Maria de Tahull, Berzé-la-Ville, Tavant, im Panteón de los Reyes in Léon, im Castel Appiano und in Sigena; der goldene Altar von Lisbjerg; der Teppich von Bayeux; die Glasfenster im Dom zu Augsburg und in der Kathedrale von Le Mans; die Mosaiken in San Clemente, Rom, und in San Marco, Venedig; farbige Paneele und Kreuze in La Seu d'Urgell, in Sarzana und die bemalte Holzdecke in St. Michael, Hildesheim; Skulpturen in Souillac, Autun und Santiago de Compostela; Beispiele von Metallarbeiten, Manuskripten und Emaillen.
Zu den Höhepunkten zählen: Die Fresken von Galliano in der Nähe von Cantù, von Sant' Angelo in Formis, Saint Chef, Saint-Savin-sur-Gartempe, Lambach, San Pietro al Monte nahe bei Civate, San Clemente in Rom, von Santa Maria de Tahull, Berzé-la-Ville, Tavant, im Panteón de los Reyes in Léon, im Castel Appiano und in Sigena; der goldene Altar von Lisbjerg; der Teppich von Bayeux; die Glasfenster im Dom zu Augsburg und in der Kathedrale von Le Mans; die Mosaiken in San Clemente, Rom, und in San Marco, Venedig; farbige Paneele und Kreuze in La Seu d'Urgell, in Sarzana und die bemalte Holzdecke in St. Michael, Hildesheim; Skulpturen in Souillac, Autun und Santiago de Compostela; Beispiele von Metallarbeiten, Manuskripten und Emaillen.
Über die Reihe:
Jedes Buch der TASCHEN Kleine Reihe - Genre enthält:
- eine ausführliche Einleitung mit rund 35 Fotografien und einen Zeitstrahl, der die wichtigsten (politischen, kulturellen, wissenschaftlichen usw.) Ereignisse verzeichnet, die den behandelten Zeitraum prägten
- eine Auswahl der bedeutendsten Werke der Epoche, von denen jedes auf einer Doppelseite vorgestellt wird: Mit einer ganzseitigen Abbildung auf der einen und auf der gegenüberliegenden Seite einer Beschreibung/Interpretation des Werks, einer Kurzbiografie des Künstlers und zusätzlichen Informationen wie Angaben zu einem Standardwerk, einem Porträt des Künstlers und/oder Zitaten
Der Autor:
Norbert Wolf studierte Kunstgeschichte, Linguistik und mittelalterliche Geschichte in Regensburg und München und promovierte 1983 in Kunstgeschichte. Er war Gastprofessor in Marburg, Frankfurt, Leipzig, Düsseldorf, Nürnberg-Erlangen und ist derzeit in Innsbruck tätig. Wolf hat zahlreiche Bücher über Kunstgeschichte geschrieben, unter anderem die bei TASCHEN erschienenen Titel: Diego Velázquez, Ernst Ludwig Kirchner, Caspar David Friedrich, Expressionismus, Romanik, Landschaftsmalerei und Symbolismus.


