Klassische Anmut und menschliche Größe
"Oder meinen Sie, dass Raffael nicht das größte malerische Genie gewesen wäre, wenn er unglücklicherweise ohne Hände wäre geboren worden?" - Gotthold Ephraim Lessing in Emilia Galotti
Raffaelo Santi (1483-1520), genannt Raffael, gilt mit Recht neben Michelangelo und Leonardo da Vinci als einer der wichtigsten Künstler der Hochrenaissance. In Florenz schuf er neben seinem frühen Hauptwerk Die Vermählung Mariä (1504) zahlreiche weitere Bildnisse und Madonnendarstellungen. Den Höhepunkt seiner künstlerischen Arbeit aber erreichte er in Rom, wo er in den päpstlichen Prachträumen, den Stanzen des Vatikan, mit seinen vielfigurigen Fresken weite, perspektivischen Kompositionen schuf. In der Stanza della Segnatura sind die weltanschaulichen Vorstellungen seiner Zeit verbunden mit christlichem und antikem Gedankengut mit der Schule von Athen und der Disputa dargestellt. TASCHEN bietet mit diesem Buch einen Überblick über das Lebenswerk Raffaels - Insgesamt zwei großartige Schaffensjahrzehnte, die später die Künstler der Klassik und Romantik stark beeinflussen sollten und bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.
Raffaelo Santi (1483-1520), genannt Raffael, gilt mit Recht neben Michelangelo und Leonardo da Vinci als einer der wichtigsten Künstler der Hochrenaissance. In Florenz schuf er neben seinem frühen Hauptwerk Die Vermählung Mariä (1504) zahlreiche weitere Bildnisse und Madonnendarstellungen. Den Höhepunkt seiner künstlerischen Arbeit aber erreichte er in Rom, wo er in den päpstlichen Prachträumen, den Stanzen des Vatikan, mit seinen vielfigurigen Fresken weite, perspektivischen Kompositionen schuf. In der Stanza della Segnatura sind die weltanschaulichen Vorstellungen seiner Zeit verbunden mit christlichem und antikem Gedankengut mit der Schule von Athen und der Disputa dargestellt. TASCHEN bietet mit diesem Buch einen Überblick über das Lebenswerk Raffaels - Insgesamt zwei großartige Schaffensjahrzehnte, die später die Künstler der Klassik und Romantik stark beeinflussen sollten und bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.
Der Autor:
Christof Thoenes studierte Kunstgeschichte in Berlin und Pavia, promovierte und habilitierte sich in Berlin. Als langjähriger Mitarbeiter der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut) lebt er in Rom und ist Honorarprofessor der Universität Hamburg. Zahlreiche Publikationen erschienen zur italienischen Kunst, insbesondere zu Architektur und Architekturtheorie des 15.–18. Jahrhunderts.
Christof Thoenes studierte Kunstgeschichte in Berlin und Pavia, promovierte und habilitierte sich in Berlin. Als langjähriger Mitarbeiter der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut) lebt er in Rom und ist Honorarprofessor der Universität Hamburg. Zahlreiche Publikationen erschienen zur italienischen Kunst, insbesondere zu Architektur und Architekturtheorie des 15.–18. Jahrhunderts.


