Japanische Farbholzschnitte
Ukiyo-e
139 nach Künstlern zusammengestellten Reproduktionen, begleitet von detaillierten Kommentaren
In diesem Band sind 139 japanische Farbholzschnitte von 43 berühmten Meistern des Ukiyo e reproduziert, einer vom 17. bis zum 19. Jahrhundert weitverbreiteten Kunstform. Die Originale hängen im Riccar-Kunstmuseum in Tokio, der weltweit größten und bekanntesten Sammlung solcher Drucke. Aufgrund ihrer Seltenheit und ihres Werts wurde 87 davon zu „japanischen Nationalschätzen“ oder „Gegenständen des bedeutenden nationalen Kulturerbes“ deklariert.
Der einführende Essay „Ukiyo-e – Ursprünge und Geschichte“ vom Kurator des Riccar-Kunstmuseums, Mitsunobu Sato, macht den Leser mit der Geschichte dieser Kunstform vertraut. Es folgt das Kapitel „Kirsche – Holz – Blüte“, in dem Thomas Zacharias, Professor an der Akademie der Bildenden Künste München, Technik, Inhalt und Stil japanischer Drucke und deren Einfluss auf die europäische Kunst der vorletzten Jahrhundertwende analysiert.
Der Hauptteil des Buches besteht aus den 139 nach Künstlern zusammengestellten Reproduktionen, die allesamt von detaillierten, einfühlsamen Kommentaren begleitet werden. Straßenszenen, Stelldicheins, Feste, Porträts von Kurtisanen und Schauspielern, Landschaften und Reiseeindrücke – das sind die Motive des Ukiyo e-Drucks. Das vorherrschende Thema ist jedoch die Schönheit der Frau, die Anmut ihrer Haltung und die Ästhetik ihrer blumigen Gewänder. Zu den gefeiertesten Künstlern, die hier vertreten sind, zählen Utamaro mit seinen wunderschönen Kurtisanen und Geishas, Sharaku mit seinen Porträts von Schauspielern auf der Kabuki-Bühne, Hokusai mit seinen Landschaften, darunter die „36 Ansichten des Berges Fuji“, und Hiroshige mit seinen „53 Stationen des Tōkaidō“ und seinen „100 Ansichten berühmter Orte in und um Edo“.
Der zehnseitige Anhang enthält ein Glossar der Fachbegriffe sowie Biographien aller 43 Künstler.
Der einführende Essay „Ukiyo-e – Ursprünge und Geschichte“ vom Kurator des Riccar-Kunstmuseums, Mitsunobu Sato, macht den Leser mit der Geschichte dieser Kunstform vertraut. Es folgt das Kapitel „Kirsche – Holz – Blüte“, in dem Thomas Zacharias, Professor an der Akademie der Bildenden Künste München, Technik, Inhalt und Stil japanischer Drucke und deren Einfluss auf die europäische Kunst der vorletzten Jahrhundertwende analysiert.
Der Hauptteil des Buches besteht aus den 139 nach Künstlern zusammengestellten Reproduktionen, die allesamt von detaillierten, einfühlsamen Kommentaren begleitet werden. Straßenszenen, Stelldicheins, Feste, Porträts von Kurtisanen und Schauspielern, Landschaften und Reiseeindrücke – das sind die Motive des Ukiyo e-Drucks. Das vorherrschende Thema ist jedoch die Schönheit der Frau, die Anmut ihrer Haltung und die Ästhetik ihrer blumigen Gewänder. Zu den gefeiertesten Künstlern, die hier vertreten sind, zählen Utamaro mit seinen wunderschönen Kurtisanen und Geishas, Sharaku mit seinen Porträts von Schauspielern auf der Kabuki-Bühne, Hokusai mit seinen Landschaften, darunter die „36 Ansichten des Berges Fuji“, und Hiroshige mit seinen „53 Stationen des Tōkaidō“ und seinen „100 Ansichten berühmter Orte in und um Edo“.
Der zehnseitige Anhang enthält ein Glossar der Fachbegriffe sowie Biographien aller 43 Künstler.
Die Autorin:
Gabriele Fahr-Becker studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie. Sie promovierte an der Universität München mit einer Dissertation zum Jugendstil und veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Kunst der vorletzten Jahrhundertwende.



