Gropius
Architektur: Wege zu einer optischen Kultur
Walter Gropius (1883-1969) war faszinierender Vertreter einer neuen, auf Zweckmäßigkeit hin entworfenen Architektur mit betont blockartiger, streng geometrischer Bauweise; seine Entwürfe und theoretischen Schriften waren wegweisend für die Entwicklung der internationalen Architektur. Er gründete 1919 das Bauhaus, dessen Direktor er bis 1928 war, und emigrierte später in die USA, wo er an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) lehrte und später eine eigene Architekturschule gründete. Neben Mies van der Rohe gilt er als Vertreter und Befürworter des internationalen Stils.
Zu seinen Bauwerken zählen das Kunstgewerbemuseum in Berlin (1877-81, nach Zerstörung 1977-86 wieder aufgebaut und als Martin-Gropius-Bau neu eröffnet), das Gewandhaus in Leipzig (1882-84), die US-Botschaft in Athen (1956-61), das PAN AM Building in New York (1958-63) und die Porzellanfabrik Rosenthal in Selb (1965-67).
Zu seinen Bauwerken zählen das Kunstgewerbemuseum in Berlin (1877-81, nach Zerstörung 1977-86 wieder aufgebaut und als Martin-Gropius-Bau neu eröffnet), das Gewandhaus in Leipzig (1882-84), die US-Botschaft in Athen (1956-61), das PAN AM Building in New York (1958-63) und die Porzellanfabrik Rosenthal in Selb (1965-67).
Über die Reihe:
Jeder Titel der TASCHEN Kleine Reihe - Architektur enthält:
- ca. 120 Abbildungen (Fotografien, Skizzen, Entwürfe und Pläne)
- eine fundierte Einführung zu Herkunft, Leben und Werk des Architekten
- die Hauptwerke in chronologischer Reihenfolge
- Informationen zu Auftraggebern, architektonischen Voraussetzungen, Schwierigkeiten und Hinderungsgründen bei der Umsetzung von Projekten sowie Problemlösungen
- eine Liste aller bzw. ausgewählter Arbeiten
- Biografie, Bibliografie und eine Karte mit den Standorten der besten und bekanntesten Bauwerke des jeweiligen Architekten
Der Autor:
Gilbert Lupfer und Paul Siegel haben über Kunstgeschichte und Architektur des 20. Jahrhunderts publiziert. Lupfer hat einen Lehrauftrag an der Technischen Universität Dresden und Siegel ist wissenschaftlicher Assistent am dortigen Institut für Kunst und Musikwissenschaft.



