Matisse
TASCHEN 25 - Sonderausgabe!
Ein unentbehrliches Werk über einen Leitstern der modernen Kunst
Die außerordentliche Bedeutung des Malers und Bildhauers Henri Matisse war für die Geschichte der modernen Kunst nicht weniger wichtig als die seines größten Rivalen, Pablo Picasso. Tatsächlich geht Matisses stilistische Befreiung noch einen Schritt weiter beim Verfolgen seines persönlichen Ziels: der perfekten Synthese zwischen Linie und Farbe. Vollkommen der großen Tradition französischer Malerei verpflichtet, arbeitete er nach ihren klassischen Richtlinien. Für alle, die mehr über diesen Leitstern der modernen Kunst und den abenteuerlichen Weg seiner kreativen Karriere erfahren möchten, ist dieses Buch die informativste Quelle überhaupt. Es ist reich illustriert und umfasst maßgebliche Texte über Matisses Suche nach Balance, Reinheit und Gelassenheit, die chromatische Brillanz seiner Fauve-Periode, seine Reisen, den Orient, geometrische Synthesen (er war es, der Picasso in die afrikanische Kunst einführte, indem er ihm seine erste Maske gab) und schließlich über seinen finalen Triumph: Mit achtzig Jahren erfand er die mit leuchtenden Gouachefarben bemalten Scherenschnitte, die in seinen Illustrationen von Jazz ihren Höhepunkt fanden und mit denen er sich seinen künstlerischen Lebenstraum erfüllte. Matisse gilt auch als Künstler, deren Arbeiten extrem schwer zu reproduzieren sind. Diese Herausforderung im Hinterkopf, wurden alle in diesem Band gezeigten Werke sorgfältig mit dem jeweiligen Original verglichen – in enger Zusammenarbeit mit dem Enkel des Künstlers, Claude Duthuit.
Der Autor: Gilles Néret war Kunsthistoriker, Journalist, Schriftsteller und Museumskorrespondent. Er organisierte mehrere Kunst-Retrospektiven in Japan, gründete das SEIBU Museum und die Galerie Wildenstein in Tokio. Er leitete Kunstzeitschriften wie L`Oeil und Conaissance des Arts und erhielt für seine Publikationen 1981 den Prix Elie Faure. Néret war Herausgeber von TASCHENs Monet und Velázquez und Autor von Dalí The Paintings sowie Erotica Universalis. Er starb am 3. August 2005.
Über die Autorin/den Autor:
Xavier-Gilles Néret, unterrichtet Philosophie im Pariser Umland. Wie sein Vater, Gilles Néret, beschäftigt er sich neben Philosophie auch mit Kunst und Poesie. In zahlreichen Artikeln über Stéphane Mallarmé arbeitete er an den Querverbindungen dieser drei Disziplinen. Néret interessiert sich aber auch für weniger bekannte Persönlichkeiten, wie den Dichter Claude Tarnaud, über den er ein Buch mitverfasst hat, oder Künstler wie Bernard Saby und Pascal Doury, über die er ebenfalls publiziert hat.














